Innovationsentscheidungen und Marktstruktur pp 194-196 | Cite as
Kurzes Fazit und Potentielle bzw. Gar Notwendige Erweiterungen
Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit stellte im wesentlichen einen Versuch dar, dynamische strategische F&E-Aktivität von Firmen theoretisch zu beleuchten, wobei als formale Analyseinstrumente dazu zum einen das Konzept des MARKOV’schen Entscheidungsprozesses und zum andern das des stochastischen Spiels dienten. Ausgangspunkt unserer Ausarbeitungen und Erweiterungen waren verschiedene, in der Arbeit näher bezeichnete Literaturbeiträge, bei denen anders als bei den bislang die entscheidungstheoretisch orientierte Literatur des Problemkreises „Marktstruktur und Innovation“ beherrschenden Patentrennen nicht von exogen vorgegebenen Erfindungen ausgegangen wurde, sondern man lediglich annahm, daß Firmen aufgrund des allgemeinen wissenschaftlichen Kenntnisstandes entweder einem exogen gegebenen Spektrum von technologischen Möglichkeiten unterliegen oder zumindest ein solches aufgrund bisheriger Erfahrungen vermuten. Verschiedene Qualitäten von Neuerungen resultierten somit erst als Folge der firmenspezifischen F&E-Aktivitäten. Wie demonstriert wurde, konnten vermöge dieser breiteren Basis neue, zusätzliche Aspekte — in Relation zu den Patentrennen — bei den diskutierten innovationstheoretischen Problemstellungen aufgegriffen werden.
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