Zusammenfassung

Jedes Mineral kann im Zeitverlaufe an seinem Körper gewisse Veränderungen erleiden, sobald es sich an einem Orte befindet, in welchen Agentien gelangen können, welche auf den Körper desselben einzuwirken vermögen. Diese Veränderungen bestehen entweder nur in einer mechani­schen Zerkleinerung seiner Körpermasse, oder in einer theilweisen oder gänz­lichen Umwandlung seines chemischen Bestandes, oder in beiden zugleich. Die erste dieser Verändrungsweisen, durch welche wohl die Gestalt eines Minerales, aber nicht sein eigentliches Wesen verändert wird, bedarf hier nur insofern einer Erwähnung, als sie in sehr vielen Fällen das Mittel abgiebt, durch welches ein Mineral vorbereitet wird, die von Aussen her auf seine Massen eindringenden Zersetzungs- oder Uinwandlungsagentien in sich aufzunehmen, so dass diese letzteren nun gleichmässiger und rascher auf seine kleinsten Theile einwirken können. — Anders dagegen ist es mit der zweiten Art der obengenannten Verändrungsweisen, durch welche sowohl der chemische Bestand, wie auch die Gestalt eines Mineralkörpers ganz oder theilweise umgewandelt wird.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1868

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Senft
    • 1
  1. 1.EisenachDeutschland

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