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Bedeutung und Methodik der Statistik in der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Josef Maletz
Part of the Schriftenreihe des Instituts für Versicherungswissenschaft der Universität Köln book series (SIVU, volume 3)

Zusammenfassung

Die Statistik in der reichsgesetzlichen Krankenversicherung steht, gemessen an den heutigen Forschungsmethoden, z. B. der Bevölkerungsstatistik, Wirtschaftsstatistik, technischen und physikalischen Statistik noch auf den Anmarschstraßen einer neuen Zielsetzung. Auch sie erhielt ihren Antrieb im besonderen Maße durch die Umformung des volksbiologischen und soziologischen Denkens. Für die gesetzliche Krankenversicherung ist heute das Schutzobjekt das Volk in seiner Gesamtheit, die Volksgemeinschaft. Sie hat nicht mehr als Versicherungsobjekt den einzelnen Versicherten, der nach den Grundsätzen eines auf Leistung und Gegenleistung beruhenden Versicherungsvertragss eigenwirtschaftlicher Prägung die Erfüllung seines Rechtsanspruchs fordern könnte. Diese völlig veränderte und hochgestellte Zielsetzung spannt den früheren Pflichtenkreis der Krankenkassen sehr viel umfassender und unterlegt der deutschen Krankenversicherung wieder den Sinn, den Bismarcks politische Tat in ihr und durch sie verwirklichen wollte. Diese Abkehr vom persönlich-materiellen zum ideellen nationalen Wertgut des ganzen Volkes stellt den statistischen Forschungsarbeiten neue und bedeutungsvolle Aufgaben.

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  1. 1.
    Dr.Fritz Huhle: Die statistische Aufgabe in Das Reich” Nr. 8/1941.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1941

Authors and Affiliations

  • Josef Maletz
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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