Gestalt und Gliederung des Skalenaräometers

  • J. Domke
  • E. Reimerdes

Zusammenfassung

Das Aräometer hat in den weitaus meisten Fällen die Form eines hohlen Rotationskörpers. Derjenige Teil des Instrumentes, welchem die Aufgabe zufällt, das Schwimmen des Aräometers zu bewirken, ist der Körper, welcher in der Regel die aus der Weberei bekannte Form einer Spindel besitzt. Durch Erweiterung dieses Begriffes auf das ganze Instrument wird das Wort Spindel meist gleichbedeutend mit Aräometer gebraucht. Am unteren Ende des Aräometerkörpers befindet sich ein Gefäß zur Aufnahme des Ballastes, welcher zum großen Teil dem Aräometer das zum Eintauchen in die Flüssigkeit erforderliche Gewicht verleiht. Als Ballast wird vorwiegend Quecksilber oder Schrot benutzt. Bei solchen Aräometern, welche in ihrem unteren Teil ein Thermometer besitzen, dient dessen ,,Kugel” häufig als einziges Ballastgefäß. Am oberen Ende des spindelförmigen Schwimmkörpers ist ein Glasrohr von meist erheblich geringerem Querschnitt und von geringerer Wandstärke, der sog. Stengel aufgesetzt. In ihm befindet sich der wichtigste Teil des Aräometers, die Skale.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1912

Authors and Affiliations

  • J. Domke
    • 1
  • E. Reimerdes
    • 1
  1. 1.Kaiserlichen Normal-EichungskommissionDeutschland

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