Gerätevergleich mit Hilfe der Simulation am Beispiel der Incentive Spirometer

Part of the Fachberichte Simulation book series (SIMULATION, volume 16)

Zusammenfassung

Die Häufigkeit postoperativer bronchopulmonaler Komplikationen zwingt uns, erfolgreiche Wege zu deren Behandlung oder besser noch Prophylaxe zu suchen. Während die medikamentöse Therapie der Atelektasenverhütung und -behandlung weitgehend standardisiert und akzeptiert ist [1], kann man trotz — oder gerade wegen — einer Flut von Untersuchungen zu diesem Thema kein einheitliches Konzept für den differenzierten Einsatz physikalischer Maßnahmen erkennen. Ein Eckpfeiler in der Prophylaxe und Therapie postoperativer Störungen der Lungenfunktion ist die häufig wiederholte, langsame, maximale Inspiration (sustained maximal inspiration). Zu diesem Zweck konstruierte Bartlett ein kleines Gerät, das wie ein Trockenspirometer funktionierte, zusätzlich mit Zählwerk und einer roten Lampe für die Erfolgsanzeige ausgestattet war und nannte es“Incentive Spirometer”. Später folgte noch ein elektronisches Modell (SpirocareR), bis aus Gründen des Umsatzes und der Hygiene die verschiedensten Konstruktionen aus Kunststoff zum Ein-Patienten-Gebrauch auf den Markt kamen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • H. Mang

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