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Geschlechtsleben und Entwicklung

  • Hermann Weber
Part of the Biologische Studienbücher book series (BIOLSTUD OBA, volume 11)

Zusammenfassung

Die Vermehrung ist bei den Insekten stets eine geschlechtliche Fortpflanzung, bei der von einer Eizelle aus der Aufbau des neuen, vielzelligen Individuums erfolgt. Diese rhythmisch sich wiederholende Rückkehr zum einzelligen Stadium ist überhaupt für die Mehrzahl der vielzelligen Tiere charakteristisch. Bei der ursprünglichen Form der Fortpflanzung der Insekten ist, wenn das Ei sich zum neuen Individuum entwickeln soll, zuvor eine Befruchtung notwendig, eine Vereinigung der Eizelle mit einer männlichen Geschlechtszelle, dem Spermatozoon. Die beiden Formen von Geschlechtszellen werden bei den Insekten in der Regel von verschiedenen Individuen gebüdet, den Männchen und den Weibchen. Auch bei den Hemipteren bildet die zweigeschlechtliche Fortpflanzung, die Amphigonie, die Regel, doch kommt gerade bei ihnen eine eingeschlechtliche Form der Vermehrung, die Parthenogenese, besonders häufig vor. Dieses Kapitel wird sich mit der ursprünglichen Form der Geschlechtsbetätigung, der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung durch Eier, befassen; die abweichenden Formen der Vermehrung werden im folgenden Kapitel behandelt werden.

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Copyright information

© Julius Springer 1930

Authors and Affiliations

  • Hermann Weber
    • 1
  1. 1.Institut für PflanƶenkrankheitenBonn - PoppelsdorfDeutschland

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