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Zusammenfassung

Sie kommen in den meisten europäischen Meeren vor und steigen zur Laichzeit ziemlich hoch in die Flüsse. Man schneidet die frischen oder wieder aufgeweichten Schwimmblasen auf, reinigt sie durch Waschen, Ausreiben etc. und zieht, wenn sie halbtrocken geworden sind, die äussere „Schleimhaut“ ab. Sie wird dann in verschiedene Formen gebracht und getrocknet. Einfach auf Bretter genagelt und getrocknet, liefert sie die Blätterhausenblase, Ichthyocolla in fouis. Durch Ueberund Ineinanderschlagen grösserer Stücke, die dann in der Mitte durchlocht werden, entsteht die Bücherhausenblase. Oder die Blätterhausenblase wird mit Maschinen in feine Fäden zerschnitten und liefert dann die Fadenhausenblase, Ichthyocolla in filis. Für den pharmaceutischen Gebrauch nicht in Betracht kommt die Klammern- oder Ringelhausenblase, Ichthyocolla in annulis seu in lyris, die man erhält, indem man die vorbereiteten Schwimmblasen zusammenrollt und in die geeigneten Formen bringt. Die Droge kommt fast ausschliesslich aus Russland in den Handel, wo man sie bei Astrachan, in den Mündungen der Wolga, des Dnjestr, Dnjepr etc., neuerdings auch in Petersburg, wohin man die rohen Blasen, bringt, zubereitet. Ein Fisch liefert 100–150 g Hausenblase.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1902

Authors and Affiliations

  • B. Fischer
    • 1
  • C. Hartwich
    • 2
  1. 1.BreslauPolen
  2. 2.ZürichSchweiz

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