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Abnahmebedingungen und Risiko

  • R. Becker
  • H. Plaut
  • I. Runge

Zusammenfassung

Wenn es sich um die Lieferung von Gegenständen handelt, deren entscheidende Eigenschaft eine gewisse Streuung zeigt, so werden die Abnahmebedingungen dem Rechnung tragen, indem sie ebenfalls einen gewissen zulässigen Bereich festsetzen, da ja ohnehin die Einhaltung eines Wertes mit absoluter Genauigkeit schon aus meßtechnischen Gründen unmöglich ist. Wie solche Abnahmebedingungen zu beurteilen sind, ist für den Fabrikanten eine Frage der Zweckmäßigkeit. Sind die Anforderungen sehr hoch, so läuft er Gefahr, daß die untersuchte Probe ihnen nicht genügt und die Lieferung zurückgewiesen wird. Werden dagegen die Bedingungen niedrig angesetzt, so hat er zwar die größere Sicherheit, stellt aber sozusagen seinem eigenen Fabrikat ein schlechtes Zeugnis aus, das vielleicht nur für einen verschwindenden Teil der Lieferung zutrifft. Wo hier der Weg zwischen Scylla und Charybdis hindurchfährt, kann nur durch wirtschaftliche und psychologische Erwägungen entschieden werden. Die Statistik liefert dazu die Vorarbeit, indem sie feststellt, wie groß bei einer bestimmten durchschnittlichen Beschaffenheit des Fabrikats und bestimmten Abnahmebedingungen das Risiko einer Zurückweisung ist.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • R. Becker
    • 1
  • H. Plaut
  • I. Runge
  1. 1.Technischen Hochschule zu BerlinDeutschland

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