Sekretin- und Gallensäure induzierte Cholerese bei Patienten mit und ohne Leber- und Gallenwegserkrankungen
Conference paper
Zusammenfassung
Ein gesteigerter postoperativer Gallenfluß bei Patienten mit Cholestase wurde erstmals von BUCHER u. Mitarb. (1) beschrieben. Untersuchungen mit einmaliger Injektion von Sekretin wiesen darauf hin, daß es sich hierbei wahrscheinlich ausschließlich um eine Stimulierung gallensalzunabhängiger Fraktionen der Galle handelt. In der vorliegenden Arbeit sollte das postoperative Verhalten der Cholerese bei Patienten mit und ohne Cholestase unter i. v. Infusion verschiedener Dosen von Sekretin und Dehydrocholat geprüft werden. Aufgrund hoher Sekretionsraten des Duodenalsaftes bei Patienten mit Lebercirrhose (2) wurden die Untersuchungen auch bei Cirrhotikern durchgeführt.
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Literatur
- 1.BUCHER, H., STIRNEMANN, H., TAUBER, J., PREISIG, R.: Postoperative Cholerese bei Patienten mit extrahepatischem Verschlußikterus. Schweiz. Med. Wschr. 98, 1896 (1968).PubMedGoogle Scholar
- 2.GOEBELL, H., BODE, Ch., LEPPLER, U., MARTINI, G. A.: Funktionsuntersuchungen des exokrinen Pankreas bei Leberzirrhose verschiedener Ätiologie, Hämochromatose und nach porto-cavaler Anastomose. Acta hepato-splenol. 18, 437 (1971).Google Scholar
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