Zur Selektivität der renal-tubulären Resorption von kleinmolekularen Proteinen

  • W. H. Boesken
  • B. Wacker
  • D. Kleuser
  • A. Mamier
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 86)

Zusammenfassung

Der Begriff der glomerulären Selektivität ist für die Differenzierung der großen Proteinurie akzeptiert und bedeutet, daß das erkrankte glomeruläre Membransystem die Serumproteine unterschiedlich filtriert, einmal unselektiv entsprechend ihrer Konzentration oder andererseits selektiv entsprechend ihrer molekularen Größe. Die tubuläre Selektivität möchte ich definieren als die Eigenschaft der Zellen des proximalen Tubulus, bei der Resorption der mikromolekularen Proteine des Primärharns eine Auswahl zu treffen. Die vorliegende Untersuchung bezieht sich dabei auf die Proteine mit einem Molekulargewicht kleiner als das des Albumins, also von etwa 65-10 000 d. Diese Proteine werden beim Gesunden durch das Glomerulum nur geringgradig retiniert und fast vollständig resorbiert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • W. H. Boesken
    • 1
  • B. Wacker
    • 1
  • D. Kleuser
    • 1
  • A. Mamier
    • 1
  1. 1.Labor der Med. Univ.-KlinikNephrologFreiburgDeutschland

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