Zur Selektivität der renal-tubulären Resorption von kleinmolekularen Proteinen
Zusammenfassung
Der Begriff der glomerulären Selektivität ist für die Differenzierung der großen Proteinurie akzeptiert und bedeutet, daß das erkrankte glomeruläre Membransystem die Serumproteine unterschiedlich filtriert, einmal unselektiv entsprechend ihrer Konzentration oder andererseits selektiv entsprechend ihrer molekularen Größe. Die tubuläre Selektivität möchte ich definieren als die Eigenschaft der Zellen des proximalen Tubulus, bei der Resorption der mikromolekularen Proteine des Primärharns eine Auswahl zu treffen. Die vorliegende Untersuchung bezieht sich dabei auf die Proteine mit einem Molekulargewicht kleiner als das des Albumins, also von etwa 65-10 000 d. Diese Proteine werden beim Gesunden durch das Glomerulum nur geringgradig retiniert und fast vollständig resorbiert.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.