Querschnittslähmung bei einem immunoblastischen Lymphom

  • H. Isermann
  • R. Schnabel
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 2)

Zusammenfassung

Eine nicht traumatisch bedingte Querschnittssymptomatik in Höhe des mittleren Brustmarks läßt zunächst an eine Raumforderung, eine Myelitis oder eine Durchblutungsstörung denken. Können ein raumfordernder und entzündlicher Prozeß durch Myelographie und Liquoruntersuchung ausgeschlossen werden, bleibt die Möglichkeit eines vaskulären Geschehens. Eine Durchblutungsstörung wird umso eher angenommen, wenn es sich um ältere Patienten und wenig charakteristische Krankheitsbilder handelt. Aber gerade das höhere Lebensalter stellt den Kliniker vor besondere diagnostische Probleme. Eine vaskulär bedingte Erkrankung des Rückenmarks darf erst angenommen werden, wenn alle anderen Ursachen ausgeschlossen sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Bruni J, Bilbao JM (1977) Primary intramedullary malignant iymphoma of the spinal cord. Neurology 27:896–898.PubMedCrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Henry JM, Heffner RR, Dillard SH et al (1974) Primary malignant lymphomas of the central nervous system. Cancer 34:1293–1302.PubMedCrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Jellinger K, Radaszkiewicz T (1976) Involvement of the central nervous system in malignant lymphomas. Virchows Arch Abt A Path Anat Histol 370:345–362.CrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Lennert K (1981) Histopathologie der Non-Hodgkin-Lymphome. Springer, Berlin Heidelberg New York.CrossRefGoogle Scholar
  5. 5.
    Zimmerman HM (1975) Malignant lymphomas of the nervous system. Acta Neuropathol (Suppl) 6:69–74.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • H. Isermann
  • R. Schnabel

There are no affiliations available

Personalised recommendations