Epilog

Chapter

Zusammenfassung

Eine der sicherlich ältesten und zugleich angenehmsten strittigen Fragen aus der Geistesgeschichte ist jene nach der Herkunft der Schönheit des Menschen. Poetisch wurde diese Frage schon oft behandelt. Aphrodite, die Göttin der Liebe und Schönheit, wurde bekanntlich aus dem Schaum des Meeres an Zyperns Küste geboren. Die Herkunft der Schönheit tatsächlich herausfinden zu wollen, ist wissenschaftlich jedoch aussichtslos. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, sonst würde die Wahl des Sexualpartners bei keiner Art funktionieren.

Nicht alle Autoren sind in dieser Frage so zurückhaltend. Dieses Buch entstand auch dank der Anregungen jener vorwitzigen Interpreten der Evolution, welche auf beinahe alle Fragen des Lebens die Antwort „natürliche Selektion“ bereit haben:

Wären Männer wirklich wahllos gewesen, dann wären die Frauen nicht schön, dann hätten sie keine Busen, keine langen Kopfhaare, keine Taille, keine runden Hüften, keine ebenmäßigen Gesichter oder sinnlichen Lippen. Diese Merkmale sind nicht willkürlich, sondern sie entstanden als verlässliche Hinweise auf Gesundheit, Fruchtbarkeit, Leistungsfähigkeit und Jugend. (Junker und Paul 2010, S. 73)

Literatur

  1. Dawkins R (2010) Der erweiterte Phänotyp. Der lange Arm der Gene, Spektrum, Heidelberg Google Scholar
  2. Junker T, Paul S (2010) Der Darwin-Code. Die Evolution erklärt unser Leben, C.H. Beck, München Google Scholar
  3. Voland E (2013) Soziobiologie: Die Evolution von Kooperation und Konkurrenz. Springer Spektrum, Berlin Heidelberg Google Scholar
  4. Williams F (2013) Der Busen. Meisterwerk der Evolution. Diedrichsen, München Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Department BiologieHeinrich-Heine-Universität DüsseldorfDüsseldorfDeutschland

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