Move for Life pp 77-91 | Cite as
Der Trainingseffekt – immer höher, immer weiter, immer schneller
Zusammenfassung
Gehen Sie doch mal wieder in einen Zirkus und Sie werden staunen, was da zu sehen ist. Da gibt es Jongleure, Feuerschlucker, Schwertschlucker, Trapez-
künstler, Dompteure, Zauberer und noch vieles mehr. Wie ist es möglich, dass Menschen solche Kunststücke beherrschen? Talent und/oder Vererbung sind sicherlich Argumente. Aber dadurch erklärt sich die gezeigte Leistung noch nicht. Ähnliches gilt für die Fernsehsendung Wetten dass. Dort führten Menschen bisher erstaunliche Kunststücke vor. Sei es, dass ein LKW auf Gläser gestellt wurde oder Kronkorken mit dem Ohr in Bierkrüge geschnipst. Kakteen wurden mit der Zunge erkannt und Fliegen mit dem Mund gefangen. Ich erinnere mich auch noch mit großen Vergnügen an das Wettsaufen zwischen Herrchen und Hund aus dem Napf. Ersterer war wegen seiner zu kleinen Zunge natürlich auf verlorenen Posten und der Hund der souveräne Sieger. Es wurden auch die verschiedensten Dinge mit verbundenen Augen erkannt. Da keimte zwar einmal der Verdacht einer kleinen Schummelei auf. Auch ich habe an meinem eigenen Hochzeitsabend den abgenommenen Schleier von meiner Frau extrem zielgerichtet mit verbundenen Augen der vermeintlich nächsten Braut aufgesetzt. Solche Dinge gehen schon mal und sollen die großartigen Leistungen der Artisten und Wettkönige keinesfalls schmälern. Aber wie machen die das? Der Mensch scheint sehr lernfähig gegenüber allen möglichen Tätigkeiten zu sein. Neben Talent und einer eventuell genetisch bedingten Veranlagung hilft hier nur eines und das ist Training, Training, Training. Übung macht ja bekanntlich auch den Meister.
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