Zusammenfassung
Kulturstandards, die man auch als »allgemeinverbindliche Regelung der Alltagswelt« begreifen kann, sind die Grundmauern eines jeden kulturellen Orientierungssystems oder einfacher ausgedrückt: Durch die von klein auf erlernten kulturellen Standards lernen die Mitglieder von allen Kulturen, was ein »richtiges« und was ein »falsches« Verhalten ist, was von ihnen in ihrer Gesellschaft erwartet wird, was sie dürfen und was nicht. Und was noch wichtiger ist: Sie lernen zu bewerten, was am Verhalten anderer als fremd, seltsam, provokant, anomal usw. empfunden wird!
Literatur
- Akbas, M. (2010): So wie ich will: Mein Leben zwischen Moschee und Minirock, Bertelsmann VerlagGoogle Scholar
- Kizilhan, I. (2006), zitiert nach: Tunc, Hüseyin: »Eine Frage der Ehre!« Grin Verlag 2007, S. 18ffGoogle Scholar
- Thomas, A. (1996). Analyse der Handlungswirksamkeit von Kulturstandards. In: Thomas, Alexander (Hrsg.), Psychologie interkulturellen Handelns (S. 107-135). Göttingen: HogrefeGoogle Scholar
- Hofstede, G.H. (2006): Lokales Denken, globales Handeln: interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management, 3. Aufl., MünchenGoogle Scholar
Copyright information
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012