Jenseits der Globalisierung? Widersprüche und Konfliktfelder in der internationalen politischen Ökonomie

  • Hans-Jürgen Bieling

Zusammenfassung

Die internationale politische Ökonomie befindet sich seit den 1970er Jahren in einem fortwährenden Umbruchprozess. In den vorangegangenen Kapiteln sind einige, bei weitem nicht alle, Dimensionen des Umbruchs etwas ausführlicher diskutiert worden: unter anderem das Ende des Bretton-Woods-Systems, der Zusammenbruch des Realsozialismus und die Auflösung der bipolaren Weltordnung, die Globalisierung der Waren-, Produktions- und Finanzbeziehungen, der Formwandel politischer Autoritätsstrukturen, die Regionalisierung der Weltökonomie, fortbestehende internationale Muster von Abhängigkeit und (Unter-)Entwicklung oder auch der Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte. Jenseits der vielschichtigen und in ihren Konsequenzen oft nur schwer überschaubaren Umbrüche sollte zugleich aber nicht aus dem Blick geraten, dass die internationale politische Ökonomie auch durch einige Kontinuitätslinien geprägt ist. Hierzu zählt nicht zuletzt eine bislang weitgehend stabile internationale Machtkonfiguration, innerhalb derer die USA – in Kooperation mit der EU und Japan – noch immer eine Führungsrolle inne haben.

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  • Hans-Jürgen Bieling

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