Führung und Strategie in der Politik

Über die Zeitkrise des Politischen
  • Karl-Rudolf Korte

Zusammenfassung

Die Zeitkrise des Politischen treibt auch das Superwahljahr 2011 an (vgl. Korte 2010a). Denn verschiedenen Zeitstrukturen stehen in einem Wettbewerb zwischen der repräsentativen und der direkten Demokratie. Führung und Strategie zur Problemlösung stehen vor neuen Herausforderungen. Die Bundeskanzlerin formulierte selbstkritisch: „Das Amt des Bundeskanzlers verlangt eine unglaubliche Komplexität von Entscheidungen und Einschätzungen pro Zeiteinheit“ (FAZ 2005). Der Rohstoff Zeit ist zunächst elementar für jede Strategie. Zeitarmut ist eine wichtige Einschränkung von Strategiefähigkeit (vgl. Vogl 2007). Regieren im Minutentakt kennzeichnet das Politikmanagement der Spitzenakteure. Gleichzeitig nimmt die Komplexität und das nichtwissensbasierte Entscheiden unter Bedingungen der Unsicherheit zu. Politiker entkommen dieser Beschleunigungsspirale häufig mit dem Schein der Kohärenz. Die Pragmatiker des Augenblicks umgeben sich mit programmatischer Darstellungspolitik – ein Chefsachen-Thema! – oder mit präsidentieller Moderation. Doch die Zeitkrise des Politischen lässt sich damit nicht anhaltend austricksen. Denn Politik hat immer weniger Zeit, um Entscheidungen mit immer längerer Wirkungszeit und immer längeren Implementationsphasen zu treffen: Gegenwartsschrumpfung wird politisch alltäglich.

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Authors and Affiliations

  • Karl-Rudolf Korte
    • 1
  1. 1.Universität Duisburg-EssenDuisburg-Essen

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