Übergang in die Sekundarstufe I

  • Markus P. Neuenschwander
  • Michelle Gerber
  • Nicole Frank
  • Benno Rottermann

Zusammenfassung

Schulübergänge stellen Schlüsselsituationen im Lebenslauf dar und sind für Jugendliche wichtige Phasen in ihrer Entwicklung. Beim Wechsel in eine weiterführende Schule sind Entscheidungen zu treffen, die in institutionelle Strukturen und Vorgaben eingebettet sind. Diese Entscheidungen haben einen weitreichenden Einfluss auf den Bildungsverlauf der Jugendlichen. In der Regel geht Übertritten in die Sekundarstufe I eine schulische Selektion voraus, denn Jugendliche werden in Bildungsniveaus (Realschule, Sekundarschule, Bezirksschule, Gymnasium) gruppiert. Nach der Einschulung stellt der Übertritt in die Sekundarstufe I den ersten Selektionsprozess im Bildungsverlauf dar. Bei diesem Übergang werden die individuellen Weichen gestellt, die Bildungsverläufe bis in die Erwerbstätigkeit vorstrukturieren. Somit hat der Entscheid weitreichende Konsequenzen. Der Übergang in einen bestimmten Schultyp kann den Zugang zu einer weiterführenden Ausbildung erleichtern oder erschweren. Schulniveaus bestimmen frühzeitig die Berufswahl und den Übergang in die Berufsbildung bzw. in die Mittelschule (vgl. Neuenschwander, 2009b; Neuenschwander, Frey & Gasser, 2007f; Baeriswyl, Wandeler, Trautwein & Oswald, 2006).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2012

Authors and Affiliations

  • Markus P. Neuenschwander
  • Michelle Gerber
  • Nicole Frank
  • Benno Rottermann

There are no affiliations available

Personalised recommendations