Kommentar zum Beitrag von Claudia Vorheyer und Ulrike Nagel

Der habituelle Umgang mit den Paradoxien des professionellen Handelns: Soziale Arbeit in der Prostitutionsszene
  • Andreas Hanses

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag von Claudia Vorheyer und Ulrike Nagel zu den professionellen Selbstkonstruktionen Sozialer Arbeit im Kontext der Prostitutionsszene macht ohne jeden Zweifel deutlich, wie wirkmächtig die Paradoxien professionellen Handelns sind. Dies mag erstaunen, da das vorliegende Interview aus einem niedrigschwelligen sozialpädagogischen Arbeitskontext stammt. Vordergründig könnte gerade die relative Offenheit des hier markierten Arbeitsfeldes eine geringfügige Konfliktlage professioneller Praxis vermuten lassen. Aber die Analyse macht überzeugend deutlich, dass auch in diesem Arbeitskontext möglicherweise gerade wegen der relativen Offenheit professioneller Orientierungen die Paradoxien professionellen Handelns umso deutlicher wirksam werden können.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2011

Authors and Affiliations

  • Andreas Hanses
    • 1
  1. 1.Fakultät Erziehungs-wissenschaftenTU DresdenDresden

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