Advertisement

Bildung, Zivilgesellschaft und organisierter Sport – Engagementpolitische Reflexionen zu einem bildungspluralistischen Arrangement

  • Sebastian Braun

Zusammenfassung

Die unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) organisierten Sportvereine stehen vor grundlegenden gesellschaftlichen Herausforderungen: Auf der einen Seite hat sich der DOSB mit seinem ausdifferenzierten Sportvereinswesen in den letzten Jahrzehnten zu der mit Abstand größten Personenvereinigung mit dem höchsten Anteil bürgerschaftlich engagierter Personen entwickelt. Durch dieses Größenwachstum ist das Sportvereinswesen zu dem zentralen Organisationsfaktor mit lebensweltlicher Einbindung in der deutschen Zivil- bzw. Bürgergesellschaft avanciert.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Alkemeyer, T., Rigauer, B. & Sobiech, G. (Hrsg.). (2005). Organisationsentwicklungen und De-Institutionalisierungsprozesse im Sport. Schorndorf: Hofmann.Google Scholar
  2. Becker, H. (Hrsg.). (2008). Politik und Partizipation in der Ganztagsschule. Schwalbach/Ts.: Wochenschau.Google Scholar
  3. Blanke, B. (2001). Aktivierender Staat – aktive Bürgergesellschaft. Eine Analyse für das Bundeskanzleramt. Hannover: Universität Hannover.Google Scholar
  4. Braun, K.-H. (2003). Freiwilliges Engagement und pädagogische Beziehungen in der ostdeutschen evangelischen Kinder- und Jugendarbeit. In W. Thole & J. Hoppe. (Hrsg.), Freiwilliges Engagement – ein Bildungsfaktor. Frankfurt am Main: Selbstverlag.Google Scholar
  5. Braun, S. (2001). Bürgerschaftliches Engagement – Konjunktur und Ambivalenz einer gesellschaftspolitischen Debatte. Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft, 29, 83–109.CrossRefGoogle Scholar
  6. Braun, S. (2002). Das soziale Kapital in Deutschland und die Jugendarbeit in Sportvereinen. Anmerkungen zu einem endlosen Legitimationsdiskurs über die „Sozialstation“ Sportverein. deutsche jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit, 50, 170–176.Google Scholar
  7. Braun, S. (2006). Umbau des Sozialstaats und organisierter Sport. Sport und Gesellschaft – Sport and Society, 3, 124–129.Google Scholar
  8. Braun, S. (2007a). Corporate Citizenship und Dritter Sektor. Anmerkungen zur Vorstellung: „Alle werden gewinnen…“.Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, 20 (2), 186–190.Google Scholar
  9. Braun, S. (2007b). Sozialintegrative Potenziale bürgerschaftlichen Engagements für Jugendliche in Deutschland. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung.Google Scholar
  10. Braun, S. (2008). Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland. Politik und Zeitgeschichte, B 31, 6–14.Google Scholar
  11. bib id="bib290">Braun, S. (in Druck). Ideen statt Rotstift. Eine Best-Practice-Studie zur Übernahme öffentlicher Aufgaben durch bürgerschaftliches Engagement. In W. Lamping & H. Schridde. (Hrsg.), Der Konsultative Staat. Opladen: Barbara Budrich.Google Scholar
  12. Braun, S. & Hansen, S. (Hrsg.). (2008). Steuerung im organisierten Sport. Hamburg: Czwalina.Google Scholar
  13. Braun, S., Hansen, S. & Ritter, S. (2007). Vereine als Katalysatoren sozialer und politischer Kompetenzen? Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung. In L. Schwalb & H. Walk. (Hrsg.), Blackbox Governance – Lokales Engagement im Aufwind? (S. 109–130). Wiesbaden: VS.Google Scholar
  14. Breuer, C. (Hrsg.). (2009). Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Köln: Sport und Buch Strauß.Google Scholar
  15. Deutscher Olympischer Sportbund (2007). Demographische Entwicklung in Deutschland: Herausforderungen für die Sportentwicklung – Materialien, Analysen, Positionen. Frankfurt/M.: DISB.Google Scholar
  16. Deutscher Olympischer Sportbund (2008). Bundeskonferenz Sportentwicklung „Sport bildet – Bildung bewegt“. Frankfurt/M.:DOSB.Google Scholar
  17. Deutscher Sportbund (2002). Kongress „Sport gestaltet Zukunft“. Frankfurt/M.: DSB.Google Scholar
  18. Deutscher Sportbund (2004). Kongress „Sport gestaltet Zukunft“. Frankfurt/M.: DSB.Google Scholar
  19. Deutscher Sportbund (2005). Sport gestaltet Zukunft mit den Menschen vor Ort. Frankfurt/M.: DSB.Google Scholar
  20. Düx, W. (2006). „Aber so richtig für das Leben lernt man eher bei der freiwilligen Arbeit“. In T. Rauschenbach, W. Düx & E. Sass. (Hrsg.), Informelles Lernen im Jugendalter. Vernachlässigte Dimension der Bildungsdebatte (S. 205–240). Weinheim: Juventa.Google Scholar
  21. Düx, W. & Sass, E. (2005). Lernen in informellen Kontexten. Lernpotenziale in Settings des freiwilligen Engagements. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 8, 394–411.CrossRefGoogle Scholar
  22. Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ Deutscher Bundestag (2002). Bericht Bürgerschaftliches Engagement: auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  23. Evers, A. & Olk, T. (Hrsg.). (1996). Wohlfahrtspluralismus. Vom Wohlfahrtsstaat zur Wohlfahrtsgesellschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag.Google Scholar
  24. Fischer, C. (2001). „Das gehört jetzt irgendwie zu mir.“ Mobilisierung von Jugendlichen aus den neuen Bundesländern zum Engagement in einem Umweltverband. Eine Fallstudie am Beispiel der BUNDjugend. Dissertation an der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz, Institut für Soziologie. Zugriff am 22.02.2007 unter http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2002/0013/data/Index3.html.
  25. Gensicke, T., Picot, S. & Geiss, S. (2006). Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999 – 2004. Ergebnisse der repräsentativen Trenderhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement. Wiesbaden: VS.Google Scholar
  26. Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.). (2001). Modernisierung des öffentlichen Sektors. Forschungsinitiativen zur Stimulierung kommunaler Innovation. Düsseldorf: Hans- Böckler-Stiftung.Google Scholar
  27. Hansen, S. (2008). Lernen durch freiwilliges Engagement. Eine empirische Untersuchung zum Lernen in Vereinen. Wiesbaden: VS.Google Scholar
  28. Jann, W. & Wegrich, K. (2004). Governance und Verwaltungspolitik. In A. Benz. (Hrsg.), Governance – Regieren in komplexen Regelsystemen.(S. 193–214). Wiesbaden: VS.Google Scholar
  29. Kaufmann, F.-X. (1997). Herausforderungen des Sozialstaates. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Google Scholar
  30. Naschold, F. (1993). Modernisierung des Staates. Zur Ordnungs- und Innovationspolitik des öffentlichen Sektors. Berlin: Edition Sigma.Google Scholar
  31. Rittner, V. & Breuer, C. (2003). Soziale Bedeutung und Gemeinwohlorientierung des Sports (2. Aufl.). Köln: Strauß.Google Scholar
  32. Schenkel, M. (2007). Engagement macht kompetent. Zivilgesellschaft und informelle Bildung. Forschungsjournal Neue Soziale Bewegung, 20 (2), 111–125.Google Scholar
  33. Schuppert, G. F. (2008). Der Staat bekommt Gesellschaft. Warum die Bilder „Rückzug“ und „Zerfaserung“ nicht weiterhelfen. WZB Mitteilungen, 121, 15–17.Google Scholar
  34. Strob, B. (1999). Der vereins- und verbandsorganisierte Sport: Ein Zusammenschluss von (Wahl)Gemeinschaften? Münster: Waxmann.Google Scholar
  35. Thiel, A. & Braun, S. (2009). Steuerung im Sportsystem. In E. Balz & D. Kuhlmann. (Hrsg.), Sportentwicklung – Grundlagen und Facetten (S. 77–88). Aachen: Meyer & Meyer.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010

Authors and Affiliations

  • Sebastian Braun
    • 1
  1. 1.Instituts für SportwissenschaftHumboldt-Universität zu BerlinBerlin

Personalised recommendations