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Die Assistenten an der Goethe Universität Frankfurt in den 1960er Jahren

  • Kai Müller

Zusammenfassung

Als sich am 7. Juli 1971 der neu gegründete Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt zu seiner ersten Fachbereichskonferenz zusammenfand, hatte ein langwieriger Reformprozess der Hochschulen, der zwar schon unmittelbar nach Kriegsende in der gesamten Bundesrepublik eingeleitet, aber vor allem im Laufe der sechziger Jahre mit Rückhalt durch die Studentenproteste stärker vorangetrieben wurde, seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Den institutionellen Rahmen der neuen Hochschule stellte das Hessische Hochschulgesetz von 1970 dar, das eine umfassende Umstrukturierung der Universitäten bezweckte und dabei nicht nur das Verhältnis der Hochschulen zu staatlichen Instanzen, sondern auch ihre binnenstrukturelle Verfasstheit im Hinblick auf eine stärker fachbezogene und gesamtkollegiale Organisation neu regelte. Paritätische Mitbestimmung aller an der Universität Beteiligten war eines von mehreren maßgeblichen Zielen der Reform, das eine größere Effektivität gewährleisten sollte, und das man mit einem neuen Organ der fachlichen Selbstverwaltung zu erreichen beabsichtigte: nämlich der Einführung von Fachbereichen. An dessen Selbstverwaltung waren nun nicht mehr nur die Professoren beteiligt, sondern auch der Mittelbau und die Studierenden.

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  • Kai Müller

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