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„Nicht Aufklärung durch die Sozialwissenschaften brauchen wir, sondern Aufklärung über die Sozialwissenschaften“ – Friedrich Tenbruck und die Soziologie (in Frankfurt)

  • Fehmi Akalin

Zusammenfassung

Mit Friedrich Tenbruck starb 1994 „einer der Großen der zeitgenössischen Soziologie“. Obwohl er die Entwicklung der deutschen Nachkriegssoziologie von Anfang an maßgeblich mitgeprägt hatte, sich unter anderem „um die Neubegründung der Kultursoziologie besonders verdient“ machte, sein Ruf als „große[r] Weber-Forscher“ unbestritten ist und eine stattliche Anzahl von renommierten Soziologen bei ihm in die akademische Lehre ging, stößt man jedoch in den gegenwärtigen soziologischen Fachbüchern nur noch selten und in Einführungs- und Lehrbüchern so gut wie gar nicht auf Tenbrucks Namen. Das mag in erster Linie damit zusammenhängen, dass Tenbruck „keine eigene Schule begründen konnte“ bzw. damit, dass dessen soziologisches Schaffen „schwer einzuordnen“ und „weder Schulen noch Richtungen eindeutig zuzurechnen ist“

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010

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  • Fehmi Akalin

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