Implikationen der Befunde für das Management von Krisen-PR

  • Andreas Schwarz

Zusammenfassung

Um den kovariationsbasierten Ansatz und die in diesem Zusammenhang hervorgebrachten Befunde daraufhin zu prüfen, welche Folgerungen für ein theoriegeleitetes Handeln von Kommunikationsverantwortlichen ableitbar sind, muss eine Mesoperspektive auf Public Relations im Krisenkontext eingenommen werden. Definitorisch wird Public Relations hier als Teil der umfassenderen Organisationskommunikation betrachtet, die formalisierte und geplante sowie informelle Kommunikationsprozesse in und von Organisationen einschließt (Theis 1994). Zusätzlich kann hier die (öffentliche) Kommunikation über Organisationen ergänzt werden, bei der Organisationen inhaltlich im gesellschaftlichen Umfeld thematisiert werden (Szyszka 2008: 611). Public Relations wird hier als Form der Organisationskommunikation beschrieben, die formalisiert und strategisch auf das Management von kontingenten Kommunikationsprozessen mit als relevant eingestuften Stakeholdern gerichtet ist und dabei auf die Schaffung bzw. Beeinflussung der Organisationsreputation abzielt. Dies geschieht mit der Intention, das Vertrauen der Stakeholder gegenüber der Organisation und damit den Handlungsspielraum zur Erreichung der strategischen Ziele der Organisation zu maximieren.

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  • Andreas Schwarz

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