Sich öffnen für das Unerwartete: Es kommt Bildung zustande

Erhard Meuelers Wege zum Subjekt als standardisierungskritischer Ansatz auch für die Soziale Arbeit
  • Barbara Schmidt

Zusammenfassung

Von dem promovierten Theologen und habilitierten Erziehungswissenschaftler Erhard Meueler erschien 1993 erstmals die Monografie Die Türen des Käfigs. Wege zum Subjekt in der Erwachsenenbildung. Sein Praxisfeld ist in dieser Zeit die Volkshochschulbildung. Der Autor unternimmt in seiner Schrift einen Gang durch die Geschichte der Subjektbildung und versteht dabei das Subjekt, ganz im Sinne von Judith Butler und Michel Foucault, als ein unterwerfendes und unterworfenes zugleich. Bildung wird folgerichtig ebenso in ihrem Doppelcharakter verstanden: als Gegenstand der Aneignung durch die lernende Person wie auch als Prozess, dem sie dabei ausgeliefert ist und den sie doch auch aktiv gestaltet, nicht zuletzt vermittels ihrer Sinngebung. Die Türen des Käfigs sieht Meueler insofern als offen. Und mit dem Untertitel Wege zum Subjekt deutet er an, dass er Wege zurücklegt, bei denen er den Adressaten und Adressatinnen der Erwachsenenbildung immer wieder neu begegnet.

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Literatur

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Authors and Affiliations

  • Barbara Schmidt

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