Die Entfaltung von Handlungs(frei)räumen: Die Welt der p.m.k

  • Mario Vötsch

Zusammenfassung

Was denken die Menschen über die Welt, in der sie handeln? Aus der Rekonstruktion der konkreten Lebenswelten soll erfasst werden, welche Bedeutung die Akteure der p.m.k ihrem Tun beimessen. Erst dann lässt sich sinnvoll darüber sprechen, was sie unter frei entfaltetem Handeln verstehen und wo sie Handlungsfreiräume verorten. Einleitend stellen wir das Handlungskollektiv als Teil eines gesellschaftlichen Gefüges dar und untersuchen, welche Kraftlinien und Fluchtlinien seine Praxis prägen. Diese historische Entfaltung zeigt, aus welchen Kontexten und Diskurssträngen das Kollektiv hervorgegangen ist (5.1). Anschließend versuchen wir, die konkreten Lebenswelten der Akteure nachzuvollziehen. Wir fragen, was die Menschen über die Welt denken, in der sie handeln und welche Bedeutung sie ihrem Tun beimessen. Dadurch wird nachvollziehbar, warum sie sich wofür engagieren und welches Selbstverständnis sie dabei von sich und ihrer Praxis entwickeln (5.2). Dieser phänomenologischen Dimension folgt eine deskriptive Dimension, in der wir beschreiben, wie die Menschen ihr Handeln organisieren.

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  • Mario Vötsch

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