Wie die Idee zu diesem Buch entstand und Inhaltsüberblick

  • Gerhard Naegele

Zusammenfassung

Die Vorstellung von einer „sozialen Lebenslaufpolitik“ ist im Grundsatz nicht neu. Vor allem auf EU-Ebene wurde sie bereits Mitte/Ende der 1990er Jahre als ein geeignetes sozialpolitisches Konzept zur Bewältigung der sozialen Herausforderungen und Risiken des demografischen und sozial-strukturellen Wandels präsentiert, dabei auch als Reaktion auf die neuen Risiken in einer strukturell veränderten Arbeitslandschaft gesehen, teilweise als ein Instrument zur Modernisierung der europäischen Sozialmodelle diskutiert und für einzelne Politikbereiche sogar schon mehr als nur in Ansätzen konzeptualisiert (Siehe den Beitrag von Klammer in diesem Buch). In Deutschland ist eine grundlegende und wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit der Idee einer sozialen Lebenslaufpolitik bislang ausgeblieben, von einer – und schon gar nicht politikfeldübergreifenden – Konzeptualisierung kann keine Rede sein. Was fehlt, ist eine integrierte wissenschaftliche Analyse dazu, welchen Beitrag eine explizit auf den Lebenslauf bezogene Sozial- und Gesellschaftspolitik zur Bewältigung der sich aus insgesamt stark verändernden Lebensläufen und Erwerbsbiografien resultierenden veränderten alten und neuen sozialen Risiken leisten kann; auch wenn es aus verschiedenen Fachdisziplinen Zugänge zum Thema gibt.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2010

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  • Gerhard Naegele

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