Zusammenfassung
Wie in Kapitel 1.1 argumentiert wurde, kann man grundsätzlich zwei Herangehensweisen unterschieden, um sich dem Forschungsgegenstand ‚Langzeitgedächtnis‛ zu nähern. Zum einen lässt sich eine Taxonomie (ein Klassifikationsschema) der verschiedenen Gedächtnissysteme erstellen, die man im Langzeitgedächtnis kennt (ähnlich der vier Systeme, die Baddeley für das Kurzzeitgedächtnis vorgeschlagen hat). Zum anderen lässt sich das Langzeitgedächtnis auch auf Basis der Prozesse beschreiben, die in diesen Systemen ablaufen (d.h. Enkodierung, Retention/Konsolidierung, Abruf und Vergessen). Wir wollen diese beiden Ansätze in getrennten Kapiteln betrachten. Damit soll allerdings nicht impliziert werden, dass sich beide Ansätze in irgendeiner Form gegenseitig ausschließen.
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