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Theorie: Geschlecht und Männlichkeit im soziologischen Diskurs

  • Michael Meuser

Zusammenfassung

Die Geschlechtssensibilisierung der Soziologie ist recht jungen Datums und in der angloamerikanischen Diskussion weiter fortgeschritten als hierzulande. Dies zeigt sich, wenn man soziologische Einführungsliteratur, Handbücher und Lexika durchsieht, wird aber auch anhand der Rezeption deutlich, welche die soziologischen Klassiker erfahren. Daß die Autoren des von Dirk Käsler 1976 bzw. 1978 herausgegebenen Standardwerks über die „Klassiker des soziologischen Denkens“ der Geschlechterthematik keine Beachtung zukommen ließen, verwundert nicht weiter, stand doch vor 20 Jahren die Herausforderung des soziologischen mainstream durch die Frauenforschung erst bevor. Circa ein Jahrzehnt später entsteht zunächst in den Vereinigten Staaten eine Klassikerrezeption, die das Augenmerk auf die expliziten Konzeptualisierungen des Geschlechterverhältnisses wie auf implizite Annahmen über die soziale Position von Frauen und Männern richtet (für übergreifende Abhandlungen vgl. Sydie 1987; Kandal 1988)

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2010

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  • Michael Meuser

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