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Zusammenfassung

Im Alltag wird Geschlecht mit Vorstellungen einer natürlichen, am Körper erkennbaren und unveränderbaren Unterscheidung zwischen Frauen und Männern verbunden, eng verknüpft mit der Annahme von differenten Eigenschaften oder Verhaltensweisen. Die Soziologie ermöglicht es, solche Setzungen einer rein biologischen, vorsozialen Natur des Menschen in Frage zu stellen. Soziologisches Denken hilft, „das Soziale der Kategorie Geschlecht“ (Gümen 1998) aufzuspüren, zu untersuchen und in wissenschaftliche Begriffe zu übersetzen. Dies setzt eine Reihe systematischer Differenzierungen der Kategorie Geschlecht voraus: Zu unterscheiden ist zwischen Frauen und Männern als je unverwechselbare Personen und als Mitglieder von sozialen Gruppen, denen gesellschaftlich bestimmte Positionen zugewiesen werden, beispielsweise in der Politik oder auf dem Arbeitsmarkt. Ebenso gilt es, zwischen alltäglichen Vorstellungen über Frauen und Männer sowie kulturellen Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit zu differenzieren. Unterstellen Menschen alltäglich, jemand sei selbstverständlich und eindeutig Frau oder Mann, verdeutlichen Begriffe wie Weiblichkeit und Männlichkeit, dass solche Unterscheidungen der Ausdruck von Zuschreibungen sind, die nicht auf das Wesen einzelner Personen, sondern auf ein kulturelles Symbolsystem verweisen, das kollektive Annahmen einer „natürlichen“ Zweigeschlechtlichkeit stützt. Die Frage nach dem Sozialen der Kategorie ‚Geschlecht‘ stellt solche Annahmen in Frage und lenkt den Blick auf die Herausbildung einer „geschlechterstrukturierten sozialen Welt“ (Gildemeister 2005: 205), in der Menschen zu Frauen und Männern werden und damit auch bestimmte Plätze im sozialen Gefüge einer Gesellschaft einnehmen.

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Authors and Affiliations

  • Mechthild Bereswill

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