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Wissensorganisation und Kompetenzentwicklung

Auszug

In der sich herausbildenden Wissensgesellschaft wird die Ressource Wissen bzw. Kompetenz zur zentralen Produktivkraft (Kapitel 8.1). Um der Entstehung und Erweiterung von Wissen näher zu kommen, ist eine Unterscheidung von Daten, Information, Wissen und Kompetenzen zentral. Ebenso ist für den Aufbau von Wissen die Unterscheidung von implizitem und explizitem Wissen sowie der Transformationsprozess von einer Wissensart in die andere handlungsrelevant (Kapitel 8.2). Die Unterstützung von Organisationen bei der Transformation von einer Wissensart in eine andere sowie bei der Einführung eines systematischen Wissensmanagements stellt eine typische Aufgabe für OE-Berater dar. Die umfassende Implementierung von Wissensmanagement erfordert ein Vorgehen, das sich wiederum als Problemlösekreislauf darstellen lässt: Es geht darum, eine Wissenskultur zu etablieren, Wissensziele zu definieren, das vorhandene Wissen zu identifizieren, neues Wissen gezielt zu generieren und zu verteilen, es zu nutzen und den Gesamtprozess zu bewerten und zu evaluieren. Die Erläuterung dieses Phasenablaufs wird mit der Darstellung exemplarischer Methoden angereichert, die spezifisch für den Prozess der Implementierung eines systematischen Wissensmanagements sind (Kapitel 8.3). Hierzu zählen Instrumente wie Mikroart, Yellow Pages/Wissenslandkarten oder Communities of Practice. Quer zu den einzelnen Phasen der Implementierung von Wissensmanagement werden verschiedene Aspekte benannt, die wichtig sind für eine erfolgreiche Optimierung des Umgangs mit Wissen und Kompetenzen in einer Organisation und die bei einem OE-Prozess zur Einführung von Wissensmanagement zu beachten sind. Die Begleitung eines solchen Prozesses der Einführung oder Optimierung des Wissensmanagements zählt zu den typischen Aufgaben eines OE-Beraters.>

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Literaturhinweis

  1. Willke, H. (2004): Einführung in das systemische Wissensmanagement. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme VerlagGoogle Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2009

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