Die Erste Welt ist nicht genug: Für eine offensivere liberale Außenpolitik

  • Richard Herzinger

Es wird heute immer schwieriger, Außen- und Innenpolitik deutlich voneinander zu trennen. An einem so gravierenden Problem wie der globalen Finanzkrise ist das zuletzt drastisch deutlich geworden. Die Einsicht, dass nationalstaatlich begrenzte Politik gegen die Gefahren zusammenbrechender Finanzmärkte nichts ausrichten kann, hatte sich angesichts des Ausmaßes der Krise weltweit schnell durchgesetzt (auch wenn sich die Bundesregierung im Kampf gegen die drohende Rezession mit ihren eher verhaltenen Rettungspaketen international dem Vorwurf aussetzte, auf einem nationalen Sonderweg zu wandeln). Zur unmittelbaren Stabilisierung der Geldmärkte war ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen nicht nur der EU und der USA, nicht nur der G8-Staaten, sondern aller wichtigen Wirtschaftsmächte der Welt notwendig – China und Indien eingeschlossen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Richard Herzinger

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