Advertisement

Lehr-/Lernkulturen und Kompetenzentwicklung: Was Studierende lernen, wie Lehrende lehren und wie beides miteinander zusammenhängt

  • Hildegard Schaeper

Auszug

Lernen ist ein höchst individueller Akt der Erzeugung von Wissen, Können und Kompetenzen, Lemen ist eine individuelle Konstruktionsleistung. Aber Lemen findet auch in konkreten Situationen statt, ist situativ verankert, es stellt zu wesentlichen Teilen soziale Kognition dar, ist eine interaktive Ko-Konstruktion (Gruber/Mandl/Renkl 2000). Aus dieser konstruktivistischen Perspektive ist Lernen eine kommunikative Interaktion, an der zumeist mehrere Personen beteiligt sind — neben den Lernenden auch die Mit-Lernenden und Lehrenden — und die in eine spezifische, u. a. durch den Lerngegenstand, die Sozialformen, Medien und Methoden charakterisierte Lernsituation eingebettet ist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Asdonk, Jupp/ Kroeger, Hans/ Strobl, Gottfried/ Tillmann, Klaus-Jürgen/ Wildt, Johannes (Hrsg.) (2002): Bildung im Medium der Wissenschaft Zugänge aus Wissenschaftspropädeutik, Schulreform und Hochschuldidaktik. Weinheim/Basel: BeltzGoogle Scholar
  2. Bernstein, Basil (1977): Beiträge zu einer Theorie des pädagogischen Prozesses. Frankfurt/Main: SuhrkampGoogle Scholar
  3. Bernstein, Basil (1977): Über Klassifikation und Rahmung pädagogisch vermittelten Wissens. In: Bernstein (1977): 125–161Google Scholar
  4. Boettcher, Wolfgang/ Meer, Dorothee (Hrsg.) (2000): „Ich habe nur ne ganz kurze Frage“ — Umgang mit knappen Ressourcen. Sprechstundengespräche an der Hochschule. Neuwied u. a.: LuchterhandGoogle Scholar
  5. Bradbury, Malcolm (1989): Der Geschichtsmensch. Stuttgart: Klett-CottaGoogle Scholar
  6. Dress, Andreas/ Firnhaber, Eberhard/ Hentig, Hartmut von/ Storbeck, Dieter (Hrsg.) (1992): Die humane Universität Bielefeld 1969–1992. Bielefeld: Westfalen VerlagGoogle Scholar
  7. Gerstenmaier, Jochen/ Mandl, Heinz (2001): Methodologie und Empirie zum Situierten Lernen. (Forschungsberichte des Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie; 137). München: Ludwigs-Maximilian-UniversitätGoogle Scholar
  8. Gruber, Hans/ Mandl, Heinz/ Renkl, Alexander (2000): Was lernen wir in Schule und Hochschule: Träges Wissen? In: Mandl/ Gerstenmaier (2000): 139–156Google Scholar
  9. Huber, Ludwig (1992): Neue Lehrkultur — alte Fachkultur. In: Dress et al. (1992): 95–106Google Scholar
  10. Keil, Wolfgang/ Piontkowski, Ursula (1973): Strukturen und Prozesse im Hochschulunterricht. Weinheim /Basel: BeltzGoogle Scholar
  11. Klieme, Eckhard/ Artelt, Cordula/ Stanat, Petra (2001): Fächerübergreifende Kompetenzen: Konzepte und Indikatoren. In: Weinert (2001): 203–218Google Scholar
  12. Matalik, Silvia/ Schade, Diethard (Hrsg.) (1998): Entwicklungen in Aus-und Weiterbildung: Anforderungen, Ziele, Konzepte. Baden-Baden: NomosGoogle Scholar
  13. Meng, Christoph/ Heijke, Hans (2004): Student Time Allocation and the Learning Environment. Paper Prepared for the Annual Meeting of the European Research Network on Transitions in Youth, Nürnberg, September 2–4, 2004. Internet: http://www.fdewb.unimaas.nl/roa/tiy2004/ papers/ TIY2004_Meng.pdf (05.10.2004)
  14. Metz-Göckel, Sigrid (2002): Die Bildung der Geschlechter und das Geschlecht der Bildung. In: Asdonket al. (2002): 227–238Google Scholar
  15. Mandl, Heinz/ Gerstenmaier, Jochen (Hrsg.) (2000): Die Kluft zwischen Wissen und Handeln. Empirische und theoretische Lösungsansätze. Göttingen: HogrefeGoogle Scholar
  16. Münst, Agnes Senganata (2002): Wissensvermittlung und Geschlechterkonstruktionen in der Hochschule. Ein ethnographischer Blick auf nattir-und ingenieurwissenschaftliche Studienfächer. Weinheim/Basel: BeltzGoogle Scholar
  17. Multrus, Frank/ Bargel, Tino/ Ramm, Michael (2005): Studiensituation und studentische Orientierungen. 9. Studierendensurvey an Universitäten und Fachhochschulen. Bonn/Berlin: BMBFGoogle Scholar
  18. Schaeper, Hildegard (1997): Lehrkulturen, Lehrhabitus und die Struktur der Universität. Eine empirische Untersuchung fach-und geschlechtsspezifischer Lehrkulturen. Weinheim: Deutscher Studien VerlagGoogle Scholar
  19. Schaeper, Hildegard (2005): Hochschulbildung und Schlüsselkompetenzen — Der Beitrag der Hochschulforschung zur Evaluation der Qualifizierungsfunktionen und-leistungen von Hochschulen. In: Teichler et al. (2005): 209–220Google Scholar
  20. Schaeper, Hildegard/ Briedis, Kolja (2004): Kompetenzen von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, berufliche Anforderungen und Folgerungen für die Hochschukeform. (HIS-Kurzinformation A 6/2004). Hannover: Hochschul-Informations-SystemGoogle Scholar
  21. Schulmeister, Rolf (2002): Zur Komplexität Problemorientierten Lernens. In: Asdonk et al. (2002): 185–201Google Scholar
  22. Teichler, Ulrich/ Tippelt, Rudolf (Hrsg.) (2005): Hochschullandschaft im Wandel. (Zeitschrift für Pädagogik, 50. Beiheft). Weinheim/Basel: BeltzGoogle Scholar
  23. Timm, Uwe (1985): Heißer Sommer. Köln: Kiepenheuer & WitschGoogle Scholar
  24. Weinert, Franz E. (1998): Vermittlung von Schlüsselqualifikationen. In: Matalik et al. (1998): 23–43Google Scholar
  25. Weinert, Franz E. (Hrsg.) (2001): Leistungsmessungen in Schulen. Weinheim/Basel: BeltzGoogle Scholar
  26. Welbers, Ulrich (Hrsg.) (2001): Studienieform mit Bachelor und Master. Gestufte Studiengänge im Blick des Lehrens und Lernens an Hochschulen. Modelle für die Geistes-und Sozialwissenschaften. Neuwied/Kriftel/Berlin: LuchterhandGoogle Scholar
  27. Wildt, Johannes (2001): Ein hochschuldidaktischer Blick auf Lehren und Lernen in gestuften Studiengängen. In: Welbers (2001): 25–42Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

Authors and Affiliations

  • Hildegard Schaeper
    • 1
  1. 1.wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Hochschul-Informations- System (HIS) in HannoverDeutschland

Personalised recommendations