Alternativen zum neoliberalen Um- bzw. Abbau des Sozialstaates

Auszug

Bei jenem Transformationsprozess, der als „Umbau des Sozialstaates“ bezeichnet wird, handelt es sich um eine gesellschaftspolitische Richtungsentscheidung von historischer Tragweite, die das geistige Klima der Bundesrepublik ebenso nachhaltig verändern dürfte wie das Leben ihrer Bewohner/innen. Meinhard Miegel vermisst gleichwohl konkrete Aussagen der Parteien darüber, was sie unter einem „Umbau“ verstehen: „Dabei wissen die Kundigen, dass dieser Begriff nur der Gesichtswahrung von Traditionalisten und Sozialpolitikern alter Denkweise dient und im Übrigen einen Epochenwechsel verniedlichen soll. In Wahrheit geht es um einen massiven Rückbau und teilweisen Abriss. Mit der Beseitigung von hübschen Schnörkeln und Zierrat oder imposanten Balustraden und Erkern ist es nicht getan. Ganze Stockwerke, in denen sich manche häuslich eingerichtet haben, sind abzutragen. Wer will, kann das Umbau nennen. Nur sollte allen Beteiligten klar sein, dass es nach Abschluss der Arbeiten den heute vertrauten Sozialstaat nicht mehr geben und etwas anderes an seine Stelle getreten sein wird.“986

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Literatur

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    Vgl. Das Ende der Bescheidenheit... — Existenzgeld, eine Forderung von Erwerbslosen-und Sozialhilfeinitiativen, in: Axel Gerntke u.a., Einkommen zum Auskommen. Von bedingungslosem Grundeinkommen, gesetzlichen Mindestlöhnen und anderen Verteilungsfragen, Hamburg 2004 ebd., S. 54Google Scholar
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