Pauschale Jugendbilder und epochale Generationsgestalten

Auszug

Noch zu keiner Zeit haben die „jüngeren Generationen“ den häufig nur wenig reflexiv werdenden Lebenseinstellungen und oftmals auch mit einem Pathos oder Mythos versehenen Wunschvorstellungen der „älteren“ entsprochen. Auch an den Jugendlichen zu Beginn des 21. Jahrhunderts gibt es von vielen Seiten (und dies gilt nicht nur für die Eltern und die professionellen Pädagogen, Erzieher von Beruf und Ausbilder) gerade auch im Rahmen einer gut gemeinten unterstützenden Fürsorge und Anwaltsperspektive vieles auszusetzen - mögen sich quasi fatalisierungsoder beschleunigungsrhetorisch die wehleidigen Klagen und Problemzuschreibungen auch notorisch wiederholen und zugleich verstärken. Man kann den Eindruck gewinnen, dass immer mehr und immer öfter in der Logik des „zunehmend mehr“, des „immer problematischer, immer belastender, immer trostloser, immer krisenanfälliger, immer bedrohter, immer verunsicherter, immer pathologischer und kränker, immer gewalttätiger, immer süchtiger, immer schlechter werdend“ verfahren und argumentiert wird.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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