Wahlabendberichterstattung

Auszug

Die Berichterstattung am Abend von Wahlen ist neben der Wahlkampfberichterstattung (vgl. Kap. 2.3) eine Sonderform der Politikberichterstattung. Sie stellt dementsprechend eine Komponente politischer Kommunikation (vgl. Kap. 2.1) dar, die innerhalb eines journalistischen Produktionskontextes (vgl. Kap. 2.2.2.1) hergestellt wird. Wurde dieser allgemeine Forschungsrahmen in den vorangegangenen Abschnitten erörtert, so steht im Folgenden die Wahlabendberichterstattung selbst im Zentrum. Bevor der Stand der Forschung zur Berichterstattung an Wahlabenden referiert und kritisch eingeordnet wird (vgl. Kap. 3.2), gilt zu klären, was genau als Wahlabendberichterstattung einzustufen ist (vgl. Kap. 3.1). Dabei kann an bereits vorgenommene Begriffsabgrenzungen angeknüpft werden (vgl. Kap. 2.3.1). An die Diskussion vorliegender Forschungsarbeiten zur Wahlabendberichterstattung, die sowohl auf die Untersuchungsdesigns eingeht als auch Befunde referiert, schließt eine Problemfokussierung an, die den Ausgangspunkt der weiteren Untersuchungsschritte markiert und diese anleitet (vgl. Kap. 3.3). Die Problemfokussierung beinhaltet sowohl die begründete Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands und des-zeitraums als auch die in spezifizierte Einzelfragen konkretisierte forschungsleitende Ausgangsfrage (vgl. Kap. 1) sowie die analytische Unterscheidung in Untersuchungs-Ebenen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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