Empirische Ergebnisse IV — Soziale Disparitäten beim Übergang in das Studium: Studienaufnahme und Wahl des Hochschultyps

Auszug

Im folgenden Kapitel wird der Hochschulübergang aus zwei Perspektiven betrachtet. In einem ersten Schritt soll überprüft werden, wie hoch der Anteil der Studienanfänger unter den TOSCATeilnehmern ist und ob sich schulformspezifische und sozialschichtabhängige Übergangsmuster identifizieren lassen. In einem zweiten Schritt wird der Schwerpunkt auf die Wahl einer bestimmten Hochschulform gelegt. In Anlehnung an die Theorie von Boudon (1974) wird nach sekundären Effekten der Sozialschichtzugehörigkeit beim Hochschulübergang gefragt. Folgende Fragestellungen stehen im Mittelpunkt dieses Kapitels:
  • Wie hoch ist der Anteil der Studienanfänger unter den TOSCA-Teilnehmern?

  • Lassen sich beim Hochschulübergang Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Gymnasialformen identifizieren?

  • Variiert der Hochschulübergang der Schülerinnen und Schüler in Abhängigkeit von der Sozialschichtzugehörigkeit?

  • Lassen sich sekundäre Disparitäten des Hochschulzugangs feststellen?

  • Wie hoch ist die Passung zwischen der Hochschultypaspiration und der tatsächlichen Hochschultypwahl?

  • Ist die Entscheidung für einen Hochschultyp mit den langfristig angestrebten Berufen assoziiert?

  • Gibt es Effekte der Sozialschichtzugehörigkeit und der Schulform auf die Wahl des Hochschultyps?

In Abschnitt 11.1 steht der Übergang in das Studium im Mittelpunkt der Analysen. Dabei werden Übergangsquoten berechnet und die Studienaufnahme unter Berücksichtigung der in der gymnasialen Oberstufe besuchten Gymnasialform sowie der Sozialschichtzugehörigkeit untersucht.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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