Identität pp 335-346 | Cite as

Spiegel und Masken

Auszug

Das Buch „Mirrors and Masks“ des damaligen Chicagoer Soziologen Anselm Strauss (1916–1996) steht in der Tradition George Herbert Meads, dessen Beiträge zur Sozialpsychologie er kurz zuvor schon (Strauss 1956) herausgegeben hatte. Vor allem aber war es die Theorie des Schülers und Nachfolgers von Mead, Herbert Blumer, von dem er an der University of Chicago promoviert worden war, die Strauss bewog, „The Search for Identity“, so der Untertitel seines Buches, nachzuzeichnen. Diese Theorie will ich kurz darstellen.

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Literatur

  1. 1.
    Der frühere Fußballnationalspieler in einem Zeitungsinterview. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 5.11.1986)Google Scholar
  2. 5.
    Ihm bescheinigt Strauss übrigens in seiner allerersten Anmerkung, dass er den Begriff der Identität in brillanter Weise benutzt, aber ebenfalls beklagt habe, dass seine Bezüge äußerst vage sind. (vgl. Strauss 1959b, S. 7, Anm. 1 unter Bezug auf Erikson (1956): The Problem of Identity.)Google Scholar
  3. 6.
    Das Werk des amerikanischen Dichters und Philosophen Ralph Waldo Emerson (1803–1882), einem der wichtigsten Vertreter der Romantik in Amerika, kreist um Themen wie kulturelle Identität, Individualismus oder Gesellschaft und Einsamkeit. Ursprünglich wollte Emerson dem Gedicht den griechischen Titel „gnothi seauton“ („Erkenne dich selbst!“) geben. (Emerson 1904, Vol. IX, p. 428) Da er aber befürchtete, dass nur wenige diese Worte verstünden, wählte er den Titel „Astraea“. Das ist der lateinische Name für die Göttin der Gerechtigkeit, die als letzte das heruntergekommene Menschengeschlecht verließ und nun am Himmel als Sternbild der Jungfrau thront.Google Scholar
  4. 7.
    Emerson 1847, S. 994. Der Übersetzerin von „Mirror and Masks“ scheint nicht ganz klar zu sein, wem dieses Zitat (S. 34) zuzuordnen ist. Die Übersetzung („Jeder für jeden ein Spiegel / Gibt den anderen wieder“) steht jedenfalls an einer falschen Stelle. (S. 26)Google Scholar
  5. 8.
    Für die Soziologie hat z. B. Janpeter Kob (1979) die Diskussion nachgezeichnet.Google Scholar

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