Schlüsselwerke der Politikwissenschaft pp 375-378 | Cite as
Adam Przeworski/Henry Teune, The Logic of Comparative Social Inquiry, Mallabar 1970
Auszug
Adam Przeworski dürfte zu den wichtigsten Wissenschaftlern der letzten Jahrzehnte im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft zählen. Immer wieder legte er Arbeiten zu Problemen der Entwicklung von Demokratie und dem Wandel von politischen Systemen im internationalen Vergleich vor. Angeregt von Erfahrungen in verschiedenen komparativ angelegten Forschungszusammenhängen, fasste Przeworski zusammen mit seinem Chicagoer Kollegen Henry Teune den Entschluss, sich mit Defiziten der praktischen vergleichenden Forschung zu beschäftigen. Aus der Auseinandersetzung mit den wiederkehrenden Problemen des empirischen Vergleichs von Ländern, Regionen und Bevölkerungsgruppen resultierte der Gedanke, dass eine Systematisierung der vergleichenden Forschung für andere Forscher von Nutzen sein könnte. Sie nahmen Gespräche mit Kollegen, die in die gleiche Richtung wiesen, zum Anlass, eine Anleitung für valides (inhaltlich gültiges) und reliables (formal zuverlässiges) methodisches Arbeiten in der vergleichenden Politikwissenschaft zu erstellen. Die 1970 erschienene Schrift „The Logic of Comparative Social Inquiry“ stellt das Ergebnis dieser Bemühungen dar.
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Literatur
- Arend Lijphart, The Comparable-Cases Strategy in Comparative Research, in: Comparative Political Studies 8 (1975), S. 158–177.Google Scholar
- Guido Tiemann, Das „most different system design“ als Instrument zum Umgang mit multipler Kausalität, in: Susanne Pickel/ Gert Pickel/ Hans-Joachim Lauth/ Detlef Jahn (Hrsg.), Vergleichende Politikwissenschaftliche Methoden. Neuentwicklungen und Diskussionen 2003, S. 265–287.Google Scholar