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Verwertungskette

  • Hardy Dreier
Chapter

Zusammenfassung

Der Begriff der Verwertungskette bezieht sich auf die Ebene der Inhalte, die in unterschiedlichen Varianten ausgewertet werden. Das Bild der Kette lehnt sich dabei an den Begriff der Wertschöpfungskette aus der Volkswirtschaftslehre an: Dort steht der Zusammenhang von vorund nachgelagerten Branchen aus volkswirtschaftlicher Perspektive im Mittelpunkt. Der Begriff der Wertschöpfung kommt aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und bezeichnet die Leistung eines Wirtschaftsbereiches als Differenz aus dem erzeugten Produktionswert und den Kosten für die hierfür eingesetzten Ressourcen. Diese Betrachtungsweise nutzte Porter, um unternehmensinterne Teilprozesses zu analysieren. Als Bezeichnung wählte er hierfür den Begriff Wertkette (Value Chain). Bei den Aktivitäten des Unternehmens wird nach primären und sekundären unterschieden. Zu den primären Aktivitäten zählen die Materialbeschaffung, die Produktion, Marketing und Vertrieb und der Kundendienst. Sekundäre Aktivitäten sind alle Bereiche, die unterstützenden Charakter für die primären Aktivitäten haben, also etwa Personalwirtschaft, Forschung und Entwicklung und der Aufbau und die Pflege der Unternehmensinfrastruktur. Übertragen auf die Medienbranche kommt man bei den primären Aktivitäten zu, den drei Stufen Produktion, Aufbereitung und Verbreitung oder Auswertung von Inhalten.

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Literatur

  1. M. E. Porter: Competitive Strategy: Techniques for Analyzing Industries and Competitors. New York 1980.Google Scholar
  2. A. Zerdick et al.: Die Internet-Ökonomie. Strategien für die digitale Wirtschaft. 3. Aufl., Berlin 2001.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

Authors and Affiliations

  • Hardy Dreier

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