Handbuch Jugendkriminalität pp 427-442 | Cite as
Soziale Arbeit und Polizei bei der Bearbeitung von Jugendkriminalität – Kooperation trotz Unterschiedlichkeit
Chapter
First Online:
Zusammenfassung
Soziale Arbeit und Polizei begegnen sich von je her in diversen gesellschaftlichen Bereichen. In den letzten Jahrzehnten geschieht dies anscheinend zunehmend, und vielerorts scheinen sich dabei beide Parteien aufeinander zuzubewegen (vgl. z. B. Feltes 2015). Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass ihre Problemorientierungen, Aktionsflächen und Adressatengruppierungen zum Teil vergleichbar oder sogar dieselben sind, wenn nicht sogar in wachsendem Maße als mehr oder minder identisch betrachtet werden.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg.). (2003). Evaluierte Kriminalitätsprävention in der Kinder- und Jugendhilfe. Erfahrungen und Ergebnisse aus fünf Modellprojekten. München.Google Scholar
- Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg.). (2007). Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter. Eine Zwischenbilanz in sechs Handlungsfeldern. München. Google Scholar
- Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg). (o. J.). Evaluation in der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Eine Dokumentation. München.Google Scholar
- Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg.). (2015). Kriminalitätsprävention im Kindes- und Jugendalter. Perspektiven zentraler Handlungsfelder. Beiträge aus dem Fachforum „Kriminalitätsprävention im Kindes- und Jugendalter – erzieherische Herausforderung für alle beteiligten Institutionen“ im Rahmen des 18. Deutschen Präventionstages. München.Google Scholar
- Auracher, B. (2010). Kooperation von Sozialer Arbeit und Polizei beim Umgang mit jugendlichen Intensivtätern. Erfahrungen mit dem baden-württembergischen „Initiativprogramm Jugendliche Intensivtäter“ aus der Sicht der Polizei. In K. Möller (Hrsg.), Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit (S. 164 – 172). Weinheim und München.Google Scholar
- Beelmann, A. (2016). Evaluation und Qualitätssicherung: Aktuelle Lage der Gewaltprävention. In S. Voß & E. Marks (Hrsg.), Internetdokumentation des Symposions „25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven“. Berlin. http://www.gewalt-praevention.info/html/download.cms?id=66&datei=Beelmann+II.pdf Zugegriffen 29. 09. 2016.
- Behr, R. (2016). Präventionsstrategie(n) der deutschen Polizei im Wandel der letzten 25 Jahre. In S. Voß & E. Marks (Hrsg.), Internetdokumentation des Symposions „25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven“, Berlin. http://www.gewalt-praevention.info/html/download.cms?id=63&datei=Behr+I.pdf Zugegriffen 29. 09. 2016.
- Bieß, D. (2010). Kooperation von Sozialer Arbeit und Polizei beim Umgang mit jugendlichen Intensivtätern. Erfahrungen mit dem baden-württembergischen „Initiativprogramm Jugendliche Intensivtäter“ aus der Sicht der Jugendgerichtshilfe. In K. Möller (Hrsg.), Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit (S. 173 – 179). Weinheim und München.Google Scholar
- Bliesener, T., Kindlein, A., Riesner, L., Schulz, J. F., & Thomas, J. (2010). Abschlussbericht des Forschungsprojekts: Eine Prozess- und Wirkungsevaluation polizeilicher Konzepte zum Umgang mit jungen Mehrfach-/Intensivtätern in NRW. Kiel: Universität Kiel. https://www.polizei.nrw.de/media/Dokumente/Behoerden/LKA/CAU_Internet_%20Abschlussbericht_MIT_lang.pdf. Zugegriffen 29. 09. 2016.
- Böhm, S., Greiffenhagen, S., Krämer, U., & Pümmerlein, M. (2003). Kooperation als Querschnittsaufgabe und Schlüsselqualifikation – Das Modellprojekt „Kooperation Polizei – Jugendhilfe – Sozialarbeit“. In Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg.), Evaluierte Kriminalitätsprävention in der Kinder- und Jugendhilfe. Erfahrungen und Ergebnisse aus fünf Modellprojekten (S. 167 – 205). München.Google Scholar
- Böhnisch, L. (2012). Sozialpädagogik der Lebensalter. Eine Einführung. 6. überarb. Aufl., Weinheim und München.Google Scholar
- Böhnisch, L. (2016). Lebensbewältigung. Ein Konzept für die Soziale Arbeit. Weinheim und Basel.Google Scholar
- Clages, H., & Nisse, R. (2009). Bearbeitung von Jugendsachen. Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie. Bd. 12. Hilden.Google Scholar
- Dewe, B., & Otto, H.-U. (2015). Professionalität. In H.-U. Otto & H. Thiersch (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (S. 1245 – 1255). 5. Aufl. Neuwied.Google Scholar
- Dietsch, W., & Gloss, W. (2005). Handbuch der polizeilichen Jugendarbeit. Prävention und kriminalpädagogische Intervention. München.Google Scholar
- Dollinger, B. (2014). Jugendhilfe und Polizei. http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/innere-sicherheit/193891/jugendhilfe-und-polizei. Zugegriffen 23. 09. 2016.
- Dollinger, B., Rudolph, M., Schmidt-Semisch, H., & Urban, M. (2015). Von Marionettentheatern und Teufelskreisen. Punitive Entwicklungen der Sozialen Arbeit und Polizei in den vergangenen vier Jahrzehnten. In Kommission Sozialpädagogik (Hrsg.), Praktiken der Ein- und Ausschließung in der Sozialen Arbeit (S. 92 – 106). Weinheim und Basel.Google Scholar
- Fabian, C., & Käser, N. (2015). Good-Practice-Kriterien für die gelingende Prävention von Jugendgewalt in Familie, Schule und Sozialraum. In Stiftung Deutsches Forum für Gewaltprävention (DFK) (Hrsg.), Entwicklungsförderung und Gewaltprävention 2014. Aktuelle Beiträge aus Wissenschaft und Praxis (S. 55 – 71). Bonn.Google Scholar
- Feltes, T. (2015). Soziale Arbeit und Polizei. In H.-U. Otto & H. Thiersch (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (S. 1458 – 1464). 5. Aufl. Neuwied.Google Scholar
- Hermann, D. (2016). Gewaltprävention auf den Ebenen Kommune, Land und Bund. In S. Voß & E. Marks (Hrsg.), Internetdokumentation des Symposions „25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven“, Berlin. http://www.gewalt-praevention.info/html/download.cms?id=92&datei=Hermann-I-92.pdf Zugegriffen 29. 09. 2016.
- Jahn, T. (2003). Bürger und gemeinwesenorientierte Polizeiarbeit: die Community-Policing-Strategie. Grundlagen, Erfolge und Möglichkeiten der Umsetzung unter den Bedingungen des deutschen Rechts. Hamburg.Google Scholar
- Kügler, N., & Feuerhelm, W. (2003). Das Modellprojekt „Haus des Jugendrechts“ in Stuttgart Bad Cannstatt. In Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg.), Evaluierte Kriminalitätsprävention in der Kinder- und Jugendhilfe. Erfahrungen und Ergebnisse aus fünf Modellprojekten (S. 133 – 166). München.Google Scholar
- Linz, S. (2013). Forschungsvorhaben zur Evaluation der Projekte „Haus des Jugendrechts Frankfurt am Main-Höchst“ und „Haus des Jugendrechts Wiesbaden“. Wiesbaden: Kriminologische Zentralstelle e. V. https://justizministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hmdjie/abschlussbericht_forschungsvorhaben_haeuser_des_jugendrechts.pdf. Zugegriffen 01. 12. 2016.
- Möller, K. (2010). (Hrsg.). Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit. Weinheim und München.Google Scholar
- Möller, K., Grote, J., Nolde, K., & Schuhmacher, N. (2016). „Die kann ich nicht ab!“ Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt bei Jugendlichen in der (Post-)Migrationsgesellschaft. Wiesbaden.Google Scholar
- Oelze, H. (2010). Jugendberatung bei der Polizei – ein Plädoyer aus sozialarbeiterischer Sicht. In K. Möller (Hrsg.), Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit (S. 222 – 229). Weinheim und München.Google Scholar
- Ohder, C. (2010). Polizeiliche Intensivtäterprogramme – hohe Hürden für eine Kooperation mit Sozialer Arbeit. In K. Möller (Hrsg.), Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit (S. 180 – 188). Weinheim und München.Google Scholar
- Positionspapier der DVJJ zu sogenannten Fallkonferenzen. Beschlossen im Vorstand der DVJJ (Januar 2014). Hannover 2014 http://www.dvjj.de/sites/default/files/medien/imce/documente/veroeffentlichungen/Positionspapier%20Fallkonferenzen.pdf. Zugegriffen 26. 09. 2016.
- Staub-Bernasconi, S. (2007). Vom beruflichen Doppel- zum professionellen Trippelmandat. Wissenschaft und Menschenrechte als Begründungsbasis der Profession Sozialer Arbeit. Sozialarbeit in Österreich (SIÖ), 2, 8 – 17.Google Scholar
- Staub-Bernasconi, S. (2011). Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft. https://www.hsesslingen.de/fileadmin/medien/fakultaeten/sp/Vortraege/Folien_Esslingen_Staub-Bernasconi__2_.pdf. Zugegriffen 16. 09. 2016.
- Steffen, W. (2015). Polizeiliche Jugendarbeit – Schutz, Intervention, Prävention. In W. Melzer, D. Hermann, U. Sandfuchs, M. Schäfer, W. Schubarth & P. Daschner (Hrsg.), Handbuch Aggression, Gewalt und Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen (S. 558 – 561). Bad Heilbrunn.Google Scholar
- Van Ooyen, R. C. (2006). Community Policing. In M. Gasch & H.-J. Lange (Hrsg.), Wörterbuch zur Inneren Sicherheit (S. 44 – 48). Wiesbaden.Google Scholar
- Von Hasseln-Grindel, S. (2010). Das Miteinander von Sozialarbeit und Polizei im Jugendrechtshaus aus der Sicht der Rechtswissenschaft und Rechtspädagogik. In K. Möller, (Hrsg.), Dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit (S. 260 – 266). Weinheim und München.Google Scholar
Copyright information
© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2018