Advertisement

Kommerzialisierung von Kindheit

  • Ingrid Paus-HasebrinkEmail author
  • Jasmin Kulterer
Chapter
Part of the Digitale Kultur und Kommunikation book series (DKK, volume 1)

Zusammenfassung

So wie sich das Alltagsleben von Erwachsenen durch global zu beobachtende gesellschaftliche Entwicklungstendenzen, zum Beispiel » Globalisierung «, » Kommerzialisierung «, » Enttraditionalisierung « und vor allem auch » Mediatisierung « verändert, erfährt auch die Welt von Kindern einen weitreichenden Wandel. Die Vorstellungen von Kindheit unterliegen gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und unterscheiden sich heute deutlich von Kindheitskonzepten früherer Zeiten. Die Auflösung traditioneller Sozialmilieus und die Individualisierung sowie Pluralisierung von Lebensentwürfen und Wertorientierungen haben dazu geführt, dass Kinder heute einen viel größeren Freiheitsspielraum und mehr Möglichkeitsräume genießen als Kinder früherer Generationen. Gesellschaftliche Veränderungen in Form wachsender Differenzen in Erwartungen und Ansprüchen, der Verinselung von Lebensformen, des Verlustes von Vergemeinschaftung oder der Ausbildung selbst gewählter Beziehungskonstrukte wirken auf den Alltag von Kindern ein.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Charlton, Michael/Neumann-Braun, Klaus (1992): Medienkindheit – Medienjugend. Eine Einfuhrung in die aktuelle kommunikationswissenschaftliche Forschung. Munchen: Quintessenz.Google Scholar
  2. Brinkmann, Ulrich/Dorre, Klaus/Robenack, Silke/Kraemer, Klaus/Speidel, Frederic (2006): Prekare Arbeit Ursachen, Ausmas, soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschaftigungsverhaltnisse. Friedrich-Ebert-Stiftung. Online: http://library.fes.de/pdffiles/asfo/03514.pdf. Aufgerufen am 20. 11. 2012.
  3. Dreier, Hardy/Bichler, Michelle/Pluschkowitz, (2004): Multimediale Strategien der Verwertung von Markenzeichen fur Kinder. In: Paus-Hasebrink, Ingrid/Neumann-Braun, Klaus/Hasebrink, Uwe/Aufenanger, Stefan (Hg.): Medienkindheit – Markenkindheit. Untersuchung zur multimedialen Verwertung von Markenzeichen fur Kinder. Munchen: kopaed, S. 27–108.Google Scholar
  4. Ehapa Verlag (Hg.) KidsVerbraucherAnalyse 2009. Junge Zielgruppen 6 bis 13 Jahre. Berlin: Ehapa.Google Scholar
  5. Feil, Christine (2003a): Kommerzialisierung der Kindheit und Marktintegration der Kinder. In: merz: Kinder im Mediennetz, H. 6, S. 26–33.Google Scholar
  6. Feil, Christine (2003b): Kinder, Geld und Konsum. Die Kommerzialisierung der Kindheit. Weinheim/Munchen: Juventa.Google Scholar
  7. Feil, Christine (2004): Mythen und Fakten zur Kommerzialisierung der Kindheit. In: Zeitschrift fur Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 24, S. 33–48.Google Scholar
  8. Hasebrink, Uwe/Popp, Jutta (2006): Media Repertoires as a Result of Selective Media Use. A Conceptual Approach to the Analysis of Patterns of Exposure. In: Communications, 31, S. 369–387.CrossRefGoogle Scholar
  9. Kranzl-Nagl, Renate/Mierendorff, Johanna (2007): Kindheit im Wandel – Annaherungen an ein komplexes Phanomen. In: SWSRundschau, Sonderheft â« Kindliche Lebenswelten âª, 47, H. 1, S. 3–25.Google Scholar
  10. Lampert, Claudia (2009): Marken als multimediale Brandzeichen. In: Gottberg, Joachim von/Rosenstock, Roland (Hg.): Werbung aus allen Richtungen. Crossmediale Markenstrategien als Herausforderung fur den Jugendschutz. Munchen: kopaed, S. 13–23.Google Scholar
  11. Neumann-Braun, Klaus (2001). Sozialer Wandel und die Kommerzialisierung der Kindheit. In: Scholz, Gerold/Ruhl, Alexander (Hg.): Perspektiven auf Kindheit und Kinder. Opladen: Leske + Budrich, S. 91–113.CrossRefGoogle Scholar
  12. Neumann-Braun, Klaus/Paus-Hasebrink, Ingrid/Hasebrink, Uwe/Aufenanger, Stefan (2004): Markenkindheit und Medienmarken. Einfuhrung in ein interdisziplinares Forschungsprojekt. In: Paus-Hasebrink, Ingrid/Neumann-Braun, Klaus/Hasebrink, Uwe/Aufenanger, Stefan (Hg.): Medienkindheit – Markenkindheit. Untersuchung zur multimedialen Verwertung von Markenzeichen fur Kinder. Munchen: kopaed, S. 7–25.Google Scholar
  13. Paus-Hasebrink, Ingrid (2007): Kinder als Konstrukteure ihrer Alltagsbeziehungen – zur Rolle von â« Medienmarken ⪠in Kinder-Peer-Groups. In: Sozialwissenschaftliche Gesellschaft: SWS Rundschau 2007/1, Schwerpunktheft Lebenswelten von Kindern, S. 26–50.Google Scholar
  14. Paus-Hasebrink, Ingrid (2009): Medien, Marken, Merchandising. Zum Umgang von Kindern mit multimedialen Angeboten im Alltag. In: TelevIZIon, 22, H. 2, S. 37–41.Google Scholar
  15. Paus-Hasebrink, Ingrid/Bichler, Michelle (2008): Mediensozialisationsforschung. Theoretische Fundierung und Fallbeispiel sozial benachteiligte Kinder. Innsbruck et al.: Studienverlag.Google Scholar
  16. Paus-Hasebrink, Ingrid/Kulterer, Jasmin (2011): Gesellschaftliche Partizipation und die Rolle der Medien: das Beispiel sozial benachteiligter Kinder. In: Erziehung & Unterricht. Osterreichische Padagogische Zeitschrift, Gesellschaftliches Lernen, 161, S. 710–716.Google Scholar
  17. Paus-Hasebrink, Ingrid/Lampert, Claudia/Hammerer, Eva/Pointecker, Marco (2004): Medien, Marken, Merchandising in der Lebenswelt von Kindern. In: Paus-Hasebrink, Ingrid/Neumann- Braun, Klaus/Hasebrink, Uwe/Aufenanger, Stefan (Hg.): Medienkindheit – Markenkindheit. Untersuchung zur multimedialen Verwertung von Markenzeichen fur Kinder. Munchen: kopaed, S. 133–179.Google Scholar
  18. Paus-Hasebrink, Ingrid/Neumann-Braun, Klaus/Hasebrink, Uwe/Aufenanger, Stefan (2004): Medienmarken – Medienkindheit. Untersuchungen zur multimedialen Verwertung von Markenzeichen fur Kinder. Schriftenreihe der LPR Hessen, Bd. 18. Munchen: kopaed.Google Scholar
  19. Zelizer, Viviana A. (1985): Pricing the Priceless Child: The Changing Social Value of Children. New York: Basic Books.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.FB KommunikationswissenschaftUniversität SalzburgSalzburgÖsterreich

Personalised recommendations