Karl Kraus pp 252-254 | Cite as

Schlusswort

  • Caroline Kohn
Chapter

Zusammenfassung

Im Allgemeinen möchte ich aber der Welt, die eine beiweitem nicht so deutliche Anschauung von mir hat wie ich von ihr, und die nun einmal das Pech hatte, daß ich auf sie kam, doch zu bedenken geben, daß der Kampf, in den wir uns da eingelassen haben, insofern ein unentschiedener bleibt, als es auch ihr nicht gelungen zu sein scheint, mit mir fertig zu werden, was ja, da sie zweifellos im Besitz der größeren Machtmittel ist, immerhin meinen Vorsprung bedeutet. Wenn mir da etwas bange machen könnte, so beträfe es weit eher mein Leben als mein Fortleben, indem ich doch zuversichtlich hoffe, daß die Nachwelt trotz allen Beeinflussungsversuchen … sich weit weniger ordinär gegen mich benehmen wird als die Welt, die mir … zu schaden sucht …“ (F. 827/33, 121).

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Anmerkungen

  1. 2.
    s. auch die Erwähnung von Kraus in: Maximilien Rubel »Karl Marx«, Paris: Libr. M. Rivière 1957, S. 88 u. 449.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1966

Authors and Affiliations

  • Caroline Kohn

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