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Norm und Abweichung — Gesetz und Freiheit

Probleme der Verallgemeinerbarkeit in Poetik und Ästhetik
  • Harald Fricke
Chapter
Part of the Germanistische Symposien Berichtsbände book series (GERMSYMP)

Zusammenfassung

Aus guten Gründen ist das ästhetische Abweichungs-Modell (oder auch ›Verfremdungs-Modell‹) von Aristoteles bis zu Viktor Šklovskij und Samuel R. Levin vorwiegend in bezug auf Wortkunst, auf literarische Werke entwickelt und diskutiert worden. In strikter Begrenzung auf diesen Teilbereich der Ästhetik habe ich mich 1981 in meiner Habilitationsschrift1 darum bemüht, das traditionsreiche Abweichungsmodell auf dem heute erreichbaren Stand sprachphilosophischer Reflexion zu rekonstruieren — es also sowohl theoretisch konsistent als auch historisch tragfähig zu explizieren und es dabei in systematischer Hinsicht so generell wie möglich, in literaturgeschichtlicher Hinsicht jedoch so differenziert wie nötig auszuarbeiten.

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Notizen

  1. 1.
    Harald Fricke, Norm und Abweichung. Eine Philosophie der Literatur, München 1981.Google Scholar
  2. 3.
    Vgl. Bernhard F. Scholz, »Das Emblem als Textsorte und als Genre: Überlegungen zur Gattungsbestimmung des Emblems«, in: Zur Terminologie der Literaturwissenschaft. Akten des IX. Germanistischen Symposions der DFG Würzburg 1986, hrsg. v. Christian Wagenknecht. Stuttgart 1989, 289–308.Google Scholar
  3. 4.
    Vgl. Benedikt Vogel, Fiktionskulisse. Poetik und Geschichte des Kabaretts, Paderborn 1993.Google Scholar
  4. 15.
    Elias Canetti, Das Augenspiel Lebensgeschichte 1931–1937, München 1985, 103–109.Google Scholar
  5. 25.
    Robert Gernhardt, Lug und Trug. Drei exemplarische Erzählungen, Zürich 1991, 221.Google Scholar
  6. 26.
    Robert Gernhardt, Reim und Zeit. Gedichte, mit einem Nachwort des Autors, Stuttgart 1990, 76.Google Scholar
  7. 27.
    Vgl. als Beleg Rüdiger Zymner, Uneigentlichkeit. Studien zu Semantik und Geschichte der Parabel, Paderborn 1991.Google Scholar
  8. 30.
    Hanns Dieter Hüsch, Du kommst auch drin vor. Gedankengänge eines fahrenden Poeten, München 1990, 300. Analog heißt es dann wenig später, einsichtsvoll spartenübergreifend, von der ›minimal music‹ Steve Reichs: »wie auch hier die Wiederholung keine Schwäche war, sondern immer mehr unter die Haut ging« (302).Google Scholar
  9. 32.
    Hermann Hesse, Narziß und Goldmund. Erzählung, Neudruck Frankfurt a.M. 1975, 160f.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1995

Authors and Affiliations

  • Harald Fricke
    • 1
  1. 1.FreiburgSchweiz

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