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Idylle pp 477-493 | Cite as

Koda

  • Nils JablonskiEmail author
Chapter

Zusammenfassung

In der vorliegenden Arbeit wurde der materiale Topos der Idylle hinsichtlich seiner drei konstitutiven Dimensionen der Poetizität, Medialität und Serialität (Kapitel 2) sowie seiner theoretischen Fassungen um 1800 mitsamt ihren bis in die Gegenwart reichenden Nachwirkungen (Kapitel 3) und schließlich in Bezug auf eine systematische Erfassung möglicher Konkretionen der Idylle in literarischen, filmischen und televisiven Texten (Kapitel 4) untersucht. Die Dimensionen der Idylle erfassen die Spezifik ihrer poiesis insbesondere in Bezug auf die genuine Artifizialität des materialen Topos: So zeichnet sich die Poetizität der Idylle (Kapitel 2.1) durch die Konvergenz idyllischer Kunsthaftigkeit und Künstlichkeit aus: Als „artifiziell[es] Arrangement“ kaschiert die Idylle ihre eigene ‚Gemachtheit‘ stets durch einen besonderen Aufwand an po(i)etischem Tun. Dieses Idylle-Machen erscheint als Fingieren des Fingierens (Kapitel 2.1.1) und es zeitigt mithin eine spezifische Wollust, die ihrerseits als ‚coitus procrastinatus‘ den idyllischen Text strukturiert (Kapitel 2.1.2).

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Authors and Affiliations

  1. 1.HagenDeutschland

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