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Selbstbezüglichkeit und ihre Störungen. Zu einer gesellschaftspolitischen Dimension der Poetik Christian Krachts und seines Romans Imperium (2012)

  • Philip AjouriEmail author
Chapter
Part of the Kontemporär. Schriften zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur book series (KSDG, volume 3)

Zusammenfassung

In der Dankesrede zur Verleihung des Wilhelm-Raabe-Preises für den Roman Imperium am 04.11.2012, die in der Mediensammlung des Deutschen Literaturarchivs Marbach aufbewahrt ist, spricht Christian Kracht von seiner „unermessliche[n] Angst […], als Hochstapler entlarvt zu werden.“ Er werde von der Furcht geplagt, jemand „werde das schon aufdecken, schon bald, das ganze Lügengebäude, das Pastiche meiner Literatur“. Er führt weiter aus, dass in seiner Literatur „alles immer geborgt ist, appropriiert, beeinflusst, gestohlen, kopiert, verneigt vor“, und große Schriftstellerkollegen erwidern dann in einem fiktiven Dialog: „ach Christian Kracht, alle Dichtung ist doch übernommen. Sie würden mir raten Aristoteles’ Poetik noch einmal zur Hand zu nehmen […]“.

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Authors and Affiliations

  1. 1.MainzDeutschland

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