Advertisement

Einführung zu den Beiträgen

  • Günter Gödde
  • Jörg Zirfas

Zusammenfassung

Versteht man unter Kultur die Gesamtheit von Lebensformen und mentalen Grundlagen einer Gruppe, so wird sich eine kulturelle Lebenskunst für Fragen der Ästhetik und des Designs ebenso offen zeigen wie etwa für räumliche, zeitliche und bildliche Vorstellungen oder für technologische oder interkulturelle Entwicklungen. Menschen wachsen in kulturell symbolischen Zusammenhängen auf und sie entwickeln und bilden sich in ihnen. Sie orientieren sich in einer Welt, die nicht nur von Gegenständen und Perspektiven strukturiert ist, sondern auch durch Darstellungsaktivitäten und -modalitäten, die ihnen etwas sichtbar machen, in Zeichensystemen, die ihnen etwas über sich selbst zu erkennen geben, was sich ggf. dem ersten Blick entzieht, von praktischen Wissensbeständen, die ihnen sagen, wie sie sich zu benehmen haben, und von sozialen und moralischen Wertschätzungen und Verpflichtungen, die sie auffordern, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen und eben andere zu unterlassen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bohrer, Karl Heinz: Granatsplitter. Erzählung einer Jugend. München 2012.Google Scholar
  2. Bubmann, Peter/Sill, Bernhard (Hg.): Christliche Lebenskunst. Regensburg 2008.Google Scholar
  3. Dannecker, Karin: Psyche und Ästhetik. Die Transformationen der Kunsttherapie. Berlin 2015.Google Scholar
  4. Deserno, Heinrich: Die Realität des Psychischen. Symbolbildung, Mentalisierung und Repräsentation. Stuttgart 2018.Google Scholar
  5. Mertesacker, Per/Honigstein, Raphael: Weltmeister ohne Talent. Mein Leben, meine Karriere. Berlin 2018.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Günter Gödde
  • Jörg Zirfas

There are no affiliations available

Personalised recommendations