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Phonologie pp 20-41 | Cite as

Deskriptionsmethoden Gesprochener Sprache Begriffsbestimmungen und Analyseregeln

  • Georg Heike
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Der beobachtbare materielle sprachliche Kommunikationsprozeß umfaßt im wesentlichen drei Vorgänge: Die Kodierung der (semantischen) Information in einen materiellen Träger (Zeichenkörper), die Übertragungen durch ein physikalisches Medium vom Ort des Senders zum Empfänger, die Dekodierung des physikalischen Signals bei der Perzeption und die Zuordnung des Zeichensinns. Im Falle der lautsprachlichen Kommunikation besteht der Kodierungsvorgang aus motorischen Prozessen (Phonation, Artikulation). Das resultierende physikalische Signal ist ein Schallsignal und das Medium normalerweise Luft. Der Dekodierungsprozeß umfaßt die Umwandlung des Luftschallsignals in ein Körperschallsignal im Gehörgang und schließlich in Nervenimpulse im inneren Ohr. Die die Kodierung auslösenden Befehle und steuernden Programme des Zentralorgans und die Verarbeitung der Nervenimpulse während der Perzeption, das eigentliche Sprachverstehen (Apperzeption), sind extern nicht direkt beobachtbar. Sie können nur über geeignete Testanordnungen nach dem Reiz-Reaktion-Modell annähernd erfaßt werden.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1982

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  • Georg Heike

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