Zusammenfassung
In vorislamischer Zeit bildete der Iran ein Zentrum des Zoroastrismus (→Zarathustra). Seit dem frühen 16. Jahrhundert nimmt er religiös gesehen eine Sonderstellung ein, da hier im Gegensatz zu den türkischen, usbekischen und indischen Nachbarstaaten die Schia zur Staatsreligion wurde. Die jüngere Geschichte Irans bietet ein interessantes Beispiel für das politische Potential des Islam. Die Islamische Revolution von 1979 und das anschließend gebildete Staatswesen spiegeln die einflußreiche Rolle der Geistlichkeit (→Khomeini) als Gegenspieler bzw. als Vertreter der Staatsgewalt.
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