Zusammenfassung
geb. 13. 3. 1860 Windischgraz (Österreich), gest. 22. 2. 1903 Wien. Kl.-und V.-Unterricht beim Vater; 1875–1877 Studium am Wiener Konservatorium (Kl., Komposition, Harmonielehre); in diesen Jahren entscheidende Impulse durch die Musik von Richard Wagner. 1881 Chordirektor, dann Zweiter Kapellmeister in Salzburg; 1884–1887 Musikkritiker beim Wiener ›Salonblatt‹; als fanatischer Anhänger von Wagner und Gegner von Johannes Brahms für seine kritischen Attacken berüchtigt. Im knappen Jahrzehnt zwischen 1888 und 1897 steter Wechsel von intensiven schöpferischen Phasen und depressiven Stimmungen; zwischen September 1897 und Januar 1898, dann vom Oktober 1898 bis zu seinem Tode Aufenthalte in psychiatrischen Heilanstalten, bedingt durch die Auswirkungen seiner Syphilis-Krankheit.
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