Johann Wilhelm Häßler an Heinrich Wilhelm von Gerstenberg

Ein Musikerbrief aus dem Jahre 1780
  • Gunter Quarg
Chapter

Zusammenfassung

Im Bach-Jahr 1950 hat die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln mit den Musikalien und Musikschriften der Sammlung Ernst Bücken (1884–1949)1 auch eine Anzahl von Briefen von Sängern, Dirigenten und Komponisten erworben. Sie stammten wie ein großer Teil der übrigen von Bücken hinterlassenen Manuskripte aus dem Vorbesitz von Erich Prieger (1849–1913), dessen Bonner Kollektion 1924 in Köln versteigert worden war. Als Nr. 17 des von Georg Kinsky verfaßten Auktionskataloges2 kam damals ein Schreiben des Klaviervirtuosen und -komponisten Johann Wilhelm Häßler (Erfurt 1747–1822 Moskau) unter den Hammer. Das Autograph war zuvor Bestandteil der Sammlung Alfred Bovet (Paris)3 gewesen und ging auf dem genannten Überlierungswege in den Besitz Bückens über, dessen Nachlaß dann von der Stadt Köln für ihre Bibliothek angekauft wurde.

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Notizen

  1. 1).
    Zu Bücken, der vor allem als Herausgeber des „Handbuchs der Musikwissenschaft“ hervorgetreten ist, siehe Willi Kahl, Ernst Bücken. In: Die Musikforschung 3 (1950), S. 12–18.Google Scholar
  2. 2).
    Georg Kinsky, Musiksammlung aus dem Nachlasse Dr. Erich PriegerBonn. Versteigerung der Firma M. Lempertz, Köln. 3. Teil, Köln 1924, S. 2, Nr. 17.Google Scholar
  3. 3).
    Ignaz Moscheles (Vorbesitzer): Autographen-Sammlungen Ignaz Moscheles und Reserve Alfred Bovet, bestehend zum großen Teil aus wertvollen Musikmanuskripten und Musikerbriefen. Versteigerung am 17. u. 18. November 1911 bei Leo Liepmannsohn, Berlin, Altenburg 1911.Google Scholar
  4. 4).
    Willi Kahl, Selbstbiographien deutscher Musiker des 18. Jahrhunderts. Mit Einleitungen und Anmerkungen, Köln, Krefeld 1948, S. 45–74 (Häßler) mit Anm. S. 238–249 (bes. S. 248, Anm. 177 mit Auszügen aus dem Brief vom 3. November 1780).Google Scholar
  5. 6).
    Albert Malte Wagner, Heinrich Wilhelm von Gerstenberg und der Sturm und Drang. 2 Bde., Heidelberg 1920–1924.Google Scholar
  6. 7).
    Auch C. Ph. E. Bach korrespondierte mit Gerstenberg. Vgl. MusikerBriefe. Hrsg. von E. Bücken, Leipzig 1940, S. 7–9 (Brief vom 21. Oktober 1773).Google Scholar
  7. 9).
    J. W. Häßler, Sechs leichte Sonaten fürs Clavier. Erfurt: Keyser 1780.Google Scholar
  8. 10).
    J. W. Häßler, Clavier- und Singstücke verschiedener Art. Erste Sammlung. Erfurt: Selbstverlag 1782. Zweite Sammlung. Leipzig: Schwickert 1786.Google Scholar
  9. 12).
    Johann Friedrich Reichardt, Ariadne auf Naxos. Eine Cantate von Herrn von Gerstenberg. In Musik gesetzt von J. F. Reichardt, Leipzig: Schwickert 1780. Reichardt hielt sich 1780 zeitweise in Weimar auf; vielleicht erhielt Häßler damals den Anstoß zur Aufführung der Ariadne.Google Scholar

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  • Gunter Quarg

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