Aus: Maler Nolten. Novelle in zwei Theilen von Eduard Mörike 1839

  • Friedrich Theodor Vischer
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Zusammenfassung

[1145] Die Erscheinung Mörike’s ist in diesen Blättern bereits besprochen und demselben sein Platz in der Geschichte der neueren Poesie angewiesen worden. Dabei wurde namentlich auf seine lyrische Poesie Rücksicht genommen und der epische Versuch obigen Titels nur vorübergehend berührt. So wenig ich nun die Mängel dieser Leistung übersehen will, so finde ich doch in ihr einen so reichen Schatz von Poesie, daß ich es für Pflicht halte, sie durch eine genauere Betrachtung dem Publikum ganz nahe vor das Auge zu legen. Das Werk selbst trägt gewiß nicht die Schuld davon, daß es sieben Jahre seit seiner Erscheinung im Dunkel geblieben ist, und es ist gewiß nicht zu spät, es aus demselben jetzt hervorzuziehen, denn es enthält genug des Bleibenden und Dauernden in sich.

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Nachweise und Anmerkungen

  1. 140.
    Die Erscheinung Mörike’s ist in diesen Blättern bereits besprochen … worden: Vgl. C. Reinhold (= Christian Reinhold Köstlin), »Die schwäbische Dichterschule und Eduard Mörike«, in Nr. 6–8, 18–19 vom 7.–9. und 21.–22. 1. 1839, Sp. 41–61, 137–151.Google Scholar
  2. 143.
    der Rec. in den Bl. für litt. Unterh.: Vgl. die Rezension in den »Blättern für literarische Unterhaltung« Nr. 20–21 vom 20.–21. 1. 1833, S. 81–88 (gez. 23.); die Bemerkung in Nr. 21 (nicht 20), S. 87.Google Scholar
  3. 143.
    mondbeglänzten Zaubernacht: Die Wendung bildet die Anfangszeile des Mottos (und Schlußgedichts) aus Tiecks »Kaiser Octavianus« (1804), als Gedicht später »Wunder der Liebe« überschrieben.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1976

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  • Friedrich Theodor Vischer

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